14. Februar 2019 – Heike Schwarz

Baubeginn für neue Universitätsbibliothek und dazugehöriges Hörsaalzentrum

Rohentwurf Neubau Hörsaalzentrum/Bibliothek
Rohentwurf Neubau Hörsaalzentrum/Bibliothek der TU Bergakademie Freiberg © behet bondzio lin Architekten GmbH & Co.KG, Leipzig

Mit den Arbeiten zur Errichtung der Baugrube startet ab 13. Februar offiziell der Neubau der Universitätsbibliothek und Hörsaalzentrum der TU Bergakademie Freiberg unter der Leitung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.

Wie geplant, entsteht bis Ende 2021 auf dem südlichen Geländeteil des ehemaligen Messeplatzes ein weiterer zentraler Bestandteil des Freiberger Wissenschaftskorridors. Der Neubau ersetzt das in den Jahren 1977 bis 1980 errichtete Bibliotheksgebäude an der Agricolastraße 10.

Das Gebäude ist in zwei Teile gegliedert, einem Turm als Kopfbau, der hauptsächlich die Verwaltung und die Magazine der Bibliothek beherbergt. Dem angeschlossen ist ein Flachbau, der im Erdgeschoss die Hörsäle und in den Obergeschossen die eigentliche Freihandbibliothek sowie zugehörige Arbeitsplätze für Studenten aufnimmt. Das dazugehörige Hörsaalzentrum umfasst drei Hörsäle und zwei Seminarräume.

Das Gebäude wird etwa 7.327 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Die Baukosten werden auf ca. 40 Millionen Euro geschätzt.

Hintergrund:

Mit einem symbolischen „Baggerbiss“ wurden bereits im Mai 2017 vorbereitende Infrastrukturarbeiten für die Neubauten des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffumwandlung (ZeHS) und das Hörsaalzentrum der TU Bergakademie Freiberg am Messeplatz in Freiberg begonnen.

Kurze Zeit später starteten unter der Leitung der SIB Niederlassung Chemnitz planmäßig die Bauarbeiten mit dem Aushub der Baugrube für das ZeHS. Nunmehr ist der Rohbau fast vollendet und die Ausbauarbeiten sind bereits in vollem Gange.

Ansprechpartner: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Alwin-Rainer Zipfl, Tel.: 0351 564-9602

(Quelle: Pressestelle der TU Bergakademie Freiberg)

06. Februar 2019 – Heike Schwarz

Dr. Peter Schmidt zum 20. Todestag (1939-1999)

© Universitätsbibliothek Freiberg

Produktives Chaos – das charakterisiert den fast zwei Meter großen Mann in Römerlatschen und Kniebundhosen vielleicht am besten. Rund um die Uhr engagiert und mit einem unbeschreiblichen Willen, das war Dr. Peter Schmidt.

Er war über viele Jahre Kustos des Wissenschaftlichen Altbestandes der UB Freiberg, den er nicht nur verwahrte, sondern mit dem er arbeitete, der immer wieder Quelle neuer Forschungsarbeiten zur Geschichte der Geo- und Montanwissenschaften war und der die Neugier des immer Rastlosen stets neu entfachte. Seine hervorragenden Kenntnisse und sein profundes Wissen machten den studierten Geophysiker zu einem überaus geachteten und international anerkannten Wissenschaftler.

Peter Schmidt setzte sich 1989 für die Gründung eines gesamtdeutschen Arbeitskreises zur Geschichte der Geowissenschaften ein und wurde 1990 in den Vorstand gewählt. Über sechs Jahre – bis zu seinem Tod – hatte er den Vorsitz inne. Das Publikationsorgan des Arbeitskreises lag ihm sehr am Herzen. Viele seiner über 400 Artikel wurden im “Nachrichtenblatt zur Geschichte der Geowissenschaften” veröffentlicht.

1993 legte er gemeinsam mit Kollegen aus Leoben und Wien den Grundstein für das “Internationale Symposium zum kulturellen Erbe der Geo- und Montanwissenschaften in Bibliotheken, Archiven, Museen und Sammlungen”. Es gelang ihm damit, eine internationale Plattform zu schaffen, bei der sich bis heute Wissenschaftler aus aller Welt über die Möglichkeiten der Erhaltung und Nutzung des kulturellen Erbes austauschen. Im Jahr 2000 wurde beim Erbe-Symposium in Golden/Colorado der “Peter Schmidt-Award” initiiert und erstmals verliehen.

„GK“ – Gewaltkur stand in seinen Tagebucheintragungen immer dann, wenn er an die Grenzen seiner Kräfte ging. Bei seiner letzten „GK“ hat er diese Grenze überschritten. Aus den Vorbereitungen für sein größtes wissenschaftsorganisatorisches Vorhaben, den 250. Geburtstag Abraham Gottlob Werners, wurde er durch seinen plötzlichen Tod am 6. Februar 1999 herausgerissen.

22. Januar 2019 – Dana Kuhnert

Alternative Beschaffungswege für (Elsevier)-Zeitschriftenartikel

Derzeit besteht ein eingeschränkter Zugang auf Zeitschriften des Verlages Elsevier. Es existieren alternative Beschaffungswege für Zeitschriftenartikel des Verlages. Einige davon wollen wir hier kurz vorstellen.

  • Zeitschriftendatenbanken
    In der Elektronische Zeitschriftendatenbank (EZB) kann man nachvollziehen, ob die UB Freiberg für den gesuchten Jahrgang einer bestimmten Zeitschrift einen Zugang anbietet. In der EZB sind für einen Zeitschriftentitel mitunter mehrere Einträge vorhanden (Verlagsversion, Nationallizenz, Eintrag aus Volltextdatenbank), die unterschiedliche Zeiträume abdecken können. Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) zeigt, welche Zeitschriftentitel die UB Freiberg in gedruckter Form im Bestand hat. Ist die gewünschte Zeitschrift oder der entsprechende Band nicht vorhanden, hilft vielleicht die Information darüber, welche anderen Einrichtungen diese Zeitschrift abonniert haben.
  • Webseiten des Verlages
    Teilweise sind über die Website des Verlags einzelne Artikel zugänglich, obwohl die Bibliothek kein Abonnement (mehr) hat.
  • Google Scholar
    Sucht man in der wissenschaftlichen Suchmaschine Google Scholar nach dem Titel des gewünschten Artikels, bekommt man unter „ X Versionen“ die verschiedenen Einträge/Versionen zu einem Zeitschriftenaufsatz dargestellt. Dazu können neben der Verlagsversion auch frei zugängliche Preprints, Postprints oder andere Open-Access-Versionen gehören.
  • Lieferdienste
    Wenn der Zugang zum Artikel über die bereits aufgezeigten Wege nicht erfolgreich war, können Sie versuchen, das Dokument über Fernleihe oder Subito aus anderen Einrichtungen zu bestellen.

    Fernleihe Subito – Dokumente aus Bibliotheken e.V.
    Lieferzeit 3 Tage bis 4 Wochen Normalbestellung : max. 72 Stunden
    Eilbestellung: max. 24 Stunden
    Preis 1,50 € (Kopien bis 20 Seiten) ab 5,50 € (abhängig u.a. von Nutzergruppe, Lieferart, gewünschte Lieferzeit, Lizenzgebühren
    Lieferort lokale Bibliothek Kundenadresse
    Persönliche Anmeldung erforderlich nein ja
    Weitere Informationen FAQ Fernleihe subito
  • Informelle Wege
    In vielen Fällen sind persönliche Kontakte zum Autor zielführend. Schreiben Sie den Autor des benötigten Artikels einfach an und bitten Sie um eine Kopie/PDF des Beitrages.
    ResearchGate, Academia.edu und andere soziale Netzwerke für Wissenschaftler bieten ebenfalls die Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme und zum Austausch von Volltexten.

Bei speziellen Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an:
Frau ObstFrau Kuhnert oder Frau Tesch.

21. Januar 2019 – Heike Schwarz

Bis 17. März verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende!

© Foto-Böhme Frauenstein / Detlev Müller

Während der Prüfungszeit bieten wir am Wochenende wieder längere Öffnungszeiten an.

26. Januar − 17. März 2019
samstags und sonntags
jeweils von 
10 − 22 Uhr geöffnet

Es gelten unsere üblichen Servicezeiten.

Wir hoffen, dass jeder einen Arbeitsplatz in unserer Bibliothek findet und wünschen eine gute Prüfungsvorbereitung sowie bestmögliche Prüfungserfolge.

Eure Uni-Bibliothek!

21. Januar 2019 – Dana Kuhnert

Vertragsabschluss zwischen der DEAL-Gruppe und Wiley erzielt


Am 15.01.2019 wurde der erste große Vertragsabschluss mit einem der drei großen Wissenschaftsverlage erzielt.

Der Vertrag basiert auf einem neuartigen sogenannten “Publish&Read”-Modell. Die teilnehmenden Einrichtungen haben damit Zugriff auf das gesamte Zeitschriften-Portfolio des Verlags zurück bis ins Jahr 1997.
Publikationen korrespondierender Autoren der teilnehmenden Einrichtungen können auf Open-Access-Basis veröffentlicht werden (in der Regel unter einer CC-BY-Lizenz). Für Publikationen in Gold-Open-Access-Zeitschriften wird ein Rabatt von 20 % auf die Listenpreise für die APC´s (article processing charges) gewährt.

Teilnahmeberechtige Einrichtungen können den Vertrag bis Ende März 2019 unterschreiben.

Nähere Infos unter: https://www.projekt-deal.de/vertragsabschluss-zwischen-deal-und-wiley-erzielt/

03. Januar 2019 – Martina Obst

Eingeschränkter Zugriff auf Zeitschriften des Verlages Elsevier

Im Zusammenhang mit den bundesweiten DEAL-Verhandlungen verfügt die UB Freiberg ab dem 1. Januar 2019 nur noch über einen eingeschränkten Zugriff auf Zeitschriften des Verlages Elsevier.

Für die Bestellung von Artikeln aus Zeitschriften des Verlages Elsevier, die nicht mehr direkt über die UB Freiberg angeboten werden, stehen Ihnen die Fernleihe bzw. der Lieferdienst Subito zur Verfügung.

Bitte prüfen Sie vor der Bestellung, ob die UB Freiberg den Artikel lizenziert hat. Archivrechte bestehen z.B. für den Zeitraum 01. Januar 2001 – 31. Dezember 2015.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung „Zeitschriften & E-Medien“ unter: erm@ub.tu-freiberg.de

07. Dezember 2018 – Heike Schwarz

Wir haben veränderte Öffnungszeiten bis 6. Januar!

Bitte beachten Sie, dass wir ab 21. Dezember 2018 veränderte Öffnungszeiten haben.
Ab 7. Januar 2019 haben wir wieder bis 23 Uhr für Sie geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Please note that we have changed opening hours from 21st December 2018.
From 7 January 2019 we will be open again until 11 pm.

Our whole team wishes you a Merry Christmas and a Happy New Year!

14. November 2018 – Heike Schwarz

Weihnachtsausstellung “Adventskalender von Helmut Rudolph”

“Das Adventsdorf” – (1957) Adventskalender von H. Rudolph

Der Freiberger Maler und Grafiker Helmut Rudolph (1906-1981), der u.a. durch seine Federzeichnungen der regionalen Bergbaulandschaften bekannt wurde, gestaltete auch zahlreiche Adventskalender.

Die in den 1950er-Jahren entworfenen Adventskalender versüßen auch heute noch die Adventszeit. Hinter den 24 Türchen verstecken sich liebevoll gestaltete Motive und Texte, die nur darauf warten, von neugierigen Händen geöffnet zu werden. Ein kleiner Augenschmaus, der Groß und Klein durch die Adventszeit begleitet.

Das ist Anlass für die Universitätsbibliothek erstmals eine Weihnachtsausstellung zu präsentieren. Neben den Adventskalendern sind auch historische Spielzeuge zu sehen.

Die Ausstellung ist im Lesesaal zu besichtigen.

25. Oktober 2018 – Heike Schwarz

Wir unterstützen beim Stromsparen

Bild: No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz

Die Universitätsbibliothek nimmt seit 2013 an dem Projekt „Energiesparpaket für Bibliotheken“ in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz erfolgreich teil.

Mittlerweile beteiligen sich bundesweit mehr als 1200 Bibliotheken bei dem seit fünf Jahren laufenden Projekt. Mit dem Strommessgerät lässt sich zum Beispiel der Stromverbrauch durch Leerläufe bzw. den Stand-by-Modus erkennen und verringern. In vielen Haushalten lässt sich durch einfache Maßnahmen Strom sparen. Mit dem Energiesparpaket helfen Bibliotheken den Nutzerinnen und Nutzern den aktuellen Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln.

Elektrogeräte wie Computer, Radios oder DVD-Spieler haben eines gemeinsam – sie verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus. Diese unnötige Energievergeudung verursacht in deutschen Privathaushalten und Büros jährlich Kosten von mehreren Milliarden Euro. Vor allem ältere Geräte verbrauchen meist unverhältnismäßig viel
Strom.

Das Paket enthält neben dem hochwertigen Strom-Messgerät eine Bedienungsanleitung und wichtige Informationen zum Energiesparen. Das kleine Messgerät zeigt – zwischen Steckdose und dem zu untersuchendem Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. Mit dem Messgerät lassen sich auch die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermitteln, was eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung schafft.

Das Energiesparpaket kann während unserer Servicezeiten kostenlos ausgeliehen werden: montags und freitags von 7 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr.

19. Oktober 2018 – Heike Schwarz

Internationale Open Access Woche

Unter dem Motto “Designing Equitable Foundations for Open Knowledge” (Gerechte Grundlagen für offenes Wissen gestalten) findet in diesem Jahr die International Open Access Week vom 22. bis 28. Oktober 2018 statt. Institutionen auf der ganzen Welt nutzen die Woche, um mit Veranstaltungen und Aktionen für Open Access zu werben.

Open Access ermöglicht uneingeschränkten, kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Dokumenten im Internet. Wer sich für diese Art der Veröffentlichung entscheidet, erreicht einen breiten Leserkreis und sorgt für eine schnelle und unkomplizierte Verbreitung von Forschungsergebnissen.

Auch unsere Bibliothek unterstützt Open Access, z.B. mit dem Dokumentenserver QUCOSA.
Weitere Informationen finden Sie auf unsere Webseite unter “Publizieren”.


This year’s International Open Access Week will take place from 22 to 28 October 2018. The Open Access week will be under the tagline “Designing Equitable Foundations for Open Knowledge”. Institutions all over the world use the week to promote Open Access with events and campaigns.

Open Access means unrestricted, free of charge access to scientific documents on the web. The authors who opt for it, will reach a wide readership and enable the rapid dissemination of research results.

Our library also supports Open Access, e.g. with the repository QUCOSA.
Further information can be found on our website under “Publishing”.