29. Jul 2019

„Ursula und Prof. Dr. Wolf-Dieter Schneider Stiftung” stärkt Gießereiwesen an der TU Freiberg

Verfasst von Jens Bachmann

Die Ende Juli neugegründete „Ursula und Prof. Dr. Wolf-Dieter Schneider Stiftung” fördert künftig die praxis- und anwendungsbezogene Wissenschaft und Forschung im Gießerei-Institut der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

Die an der TU Bergakademie Freiberg verwaltete Stiftung unterstützt die praxisbezogene Ausbildung und Forschung künftiger Ingenieure dabei unter anderem mit einem „Schneiderstipendium“ zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie mit einem „Prof. Eckart Flemming Preis“ für hervorragende Doktorarbeiten, Diplomarbeiten, Masterarbeiten oder Studienarbeiten.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Schneider ist der TU Bergakademie Freiberg schon lang verbunden. Im Jahr 1998 wurde er Vorstandsmitglied des „Vereins der Freunde und Förderer der Bergakademie Freiberg e.V.“ und engagierte sich seit 2000 auch in der Lehre am Freiberger Gießerei-Institut, wo er 2007 zum Honorarprofessor für gießereitechnische Prozesse bestellt wurde.

Mit seiner 2017 verstorbenen Frau Ursula errichtete er bereits vor 12 Jahren den Stiftungsfonds „Ursula und Prof. Dr. Wolf-Dieter Schneider“ zur Förderung von Forschung und Lehre der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften in Freiberg.

(v.l.) Prorektor Prof. Dr. Rudolf Kawalla, Altrektor Prof. Dr. Georg Unland, Prof. Wolf-Dieter Schneider, Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht und der stellvertretende Kanzler Jens Then bei der Übergabe der Stiftungsurkunde. Foto: TU Bergakademie Freiberg

 

 


28. Mai 2019

Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft 2019

Verfasst von Jens Bachmann

 

 

Für kleine Forscher

 

MITMACHEN, ERLEBEN, EXPERIMENTIEREN        
Wir gießen zum “WEINEN” und “LACHEN”
 

Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft

 

18:00 bis 23:30 Uhr, Ledebur-Bau, Leipziger Str. 34, 1. OG (Zugang von der Lampadiusstraße aus über den Hof)

15. Feb 2019

Schülerpraktikum

Verfasst von Jens Bachmann

Wir, zwei Schülerinnen der Freien Gemeinschaftlichen Schule „Maria Montessori“, besuchten mit viel Freude im Rahmen eines Schülerpraktikums das Gießerei-Institut Freiberg. Dabei tätigten wir verschiedene Gießverfahren, mit denen wir tolle Ergebnisse wie Schwibbögen erzielen konnten. Für alle Schüler und Studenten weiterzuempfehlen.


13. Jul 2018

Neue Pilotfabrik für die Herstellung von dünnwandigem Stahlguss am Gießerei-Institut der TU Bergakademie Freiberg eingeweiht

Verfasst von Jens Bachmann

Am 26. Juni 2018 hat die TU Bergakademie Freiberg nach einer Bauzeit von anderthalb Jahren eine Pilotfabrik zur Herstellung von dünnwandigem Stahlguss am Gießerei-Institut eingeweiht. Das Institut investierte rund 700.000 Euro in die neue Halle und nochmals eine halbe Million Euro in die Anlagen.

Integriert ist diese Halle in eines der derzeit größten Industrieforschungsprojekte der Universität. Der Projektpartner, die Firma Borgwarner Turbo Systems GmbH, ein Zulieferbetrieb der Automobilbranche, investiert einen Betrag in Millionenhöhe zur Ausrüstung und zur Personalausstattung in den nächsten fünf Jahren.

Die neue Pilotfabrik war bereits am 22. Juni vom amerikanischen Generalkonsul Timothy Eydelnant aus Leipzig besichtigt worden, er zeigte sich sehr beeindruckt von diesem praxisnahen Forschungsprojekt.

Auch wenn die TU Bergakademie Freiberg in Bezug auf die Studentenzahlen eine kleine Universität ist, so ist sie im Ranking der eingeworbenen Forschungsmittel pro Professur deutschlandweit seit Jahren unter den ersten fünf Universitäten, diese Position soll auch zukünftig behauptet werden. Das Gießerei-Institut spielt für dieses Ziel durch seine enge Vernetzung mit der Gießereiindustrie und daraus resultierend einer großen Anzahl von Forschungsprojekten eine sehr wichtige Rolle.

Das Forschungsprojekt ist eingebettet in der Fakultät „Werkstoffwissenschaften und Werkstofftechnologie“, in der Materialwissenschaftler und Technologen gemeinsam an neuen Werkstoffen und Verfahren arbeiten. In der neuen Pilotfabrik werden neue Werkstoffe für den Hochtemperatureinsatz von Turboladern und die dazu gehörenden Gießverfahren entwickelt. Die neuen Stahlgusswerkstoffe haben überragende Eigenschaften, sind aber oft sehr schwierig gießtechnisch zu verarbeiten. Beides zusammen – Werkstoff- und Gießverfahren – zu optimieren, ist das primäre Ziel des Projektes.

Sämtliche Arbeitsschritte einer industriellen Gießerei lassen sich im neuen Technikum nachvollziehen. Dass alle Schritte – Form- und Kernherstellung, Schmelzen und Gießen, Putzen, Bearbeiten –  direkt aufeinander abgestimmt optimiert werden können, ist ein zentraler Gedanke des Projekts. Es kann also auf kurzem Weg getestet werden, wie sich neu entwickelte Stahlgusslegierungen zuerst gießen und anschließend bearbeiten lassen. Somit ist es möglich, die Forschung an neuen Werkstoffen und den Gießverfahren voranzutreiben und außerdem die Herstellung wirtschaftlich effizient zu machen.

Zur Technologie in der neuen Pilotfabrik des Gießerei-Instituts gehört auch eine Anlage, die künftig die beim Gießen anfallende Abwärme wieder in elektrische Energie umwandeln soll. Außerdem wird das Thema Industrie 4.0 eine wichtige Rolle spielen. Stark verkettete Prozesse, wie sie in einer Gießerei vorzufinden sind, erfordern Transparenz und Prozesskontrolle, um flexibel zu sein und die steigenden Qualitätsansprüche zu erfüllen. Der Weg dorthin führt über eine vollständige Digitalisierung der Prozesskette, die Verknüpfung der kompletten Produktionsdaten in einer Cloud, bis hin zur Integration von automatischen Regelsystemen. Neben den Arbeiten an den Projekten zur Werkstoff- und Verfahrensentwicklung wird in der neuen Pilotfabrik auch an den Möglichkeiten geforscht, solche Technologien verstärkt in die Prozesslandschaft zu implementieren.

 Blick in die neue Pilotfabrik während der Eröffnungsveranstaltung

 

Feierliche Einweihung durch den Rektor der TU Bergakademie Freiberg Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Institutsdirektor Prof. Gotthard Wolf und Wolfgang Schneider, Vice President BorgWarner Turbo Systems (v.l.)

 

M.Sc. Steven Krumm und Dipl.-Ing. Nico Scheidhauer (v.l.), Doktoranden am Gießerei-Institut, erklären den Gästen die Ziele des Projektes


28. Mrz 2018

BHT 2018 – Kolloquium „Abwärmenutzung in der Gießerei-Industrie – Herausforderungen und Potentia-le“

Verfasst von Jens Bachmann

Einer Schätzung zufolge gehen momentan weltweit mehr als zwei Drittel der eingesetzten und überwiegend fossil bereitgestellten Primärenergie als Abwärme verloren. Noch fehlen ausreichende Anreize für eine konsequente Abwärmevermeidung und –nutzung. Dennoch gibt es gerade in der Industrie gute Beispiele, von denen die Vortragenden des Kolloquiums berichten. Die Vortragsreihe wird durch zwei Nachwuchsforscherinnen der interdisziplinär aufgestellten ESF Nachwuchsforschergruppe zur „ganzheitlichen Implementierung ressourceneffizienter Formgebungsverfahren“ ausgerichtet. Schwerpunktmäßig geht es um das Thema der Abwärmenutzung in Gießereien sowie damit zusammenhängende Technologien.

BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUM

Den aktuellen Flyer zum
69. BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUM 2018
mit Kurzinformationen zu allen Kolloquien finden Sie hier.


24. Nov 2017

Weihnachtsgießen

Verfasst von Jens Bachmann

Am 06.12. findet ab 18 Uhr das nun schon traditionelle Weihnachtsgießen bei uns in der Halle statt, welches vom Studentenrat der Fakultät veranstaltet wird. Es wäre super, wenn viele Zeit und Lust hätten, daran teilzunehmen!