30. Mai 2013 – Oliver Löwe

Datenbankrecherche im neuen Katalog

Bislang führte der Weg in die Datenbankrecherche zwangsläufig über unser Fachdatenbankenportal DBIS. Dort findest du auch weiterhin alle Datenbanken, auf die die Universitätsbibliothek Zugangsberechtigungen besitzt. Hier kannst du eine Suche nach Themen und Fachgebieten absetzen und bekommst die in Frage kommenden Datenbanken vorgeschlagen. Jedoch gab es keine Möglichkeit DBIS mit der Recherche im OPAC zu kombinieren, geschweige denn die Inhalte der Datenbanken auszuwerten.

Die Möglichkeit zu schaffen, über eine Suchoberfläche in allen Beständen der Bibliothek zu recherchieren – das galt als eines, wenn nicht sogar als das wertvollste und innovativste Kriterium bei der Entscheidung für einen neuen Katalog. Dazu wurde der mächtige Primocentral-Index angeklemmt, in dem mehrere Millionen Titel verzeichnet sind. Mit dem neuen Katalog ist es nun möglich z.B. Artikel aus Journals von Verlagen wie SpringerLink, Elsevier oder vom Open Access-Dokumentenserver arxiv.org bis auf Volltextebene zu durchsuchen.

Vorfacetten

Die Darstellung der verschiedenen Datenbereiche im Frontend mittels Vorfacetten soll helfen die richtigen Quellen anzuzapfen und gibt zudem einen Blick frei in die tatsächliche Struktur hinter der Suchoberfläche.
Alles – Suche in Bücher und mehr und Aufsätze
Bücher und mehr – Suche im Bestand der UB
Aufsätze – Suche im Primocentral-Index nach Datenbankinhalten und Journals.

Obwohl der Index ständig am Wachsen ist, sind aktuell nicht alle Quellen integriert, die in DBIS gelistet sind, z.B. Ebsco ebook collection.
Wir versuchen natürlich nach und nach die noch nicht integrierten Datenquellen nachzuziehen und über unseren Katalog verfügbar zu machen. Ein Blick ins Fernglas verrät außerdem, dass über die Umsetzung eines Vorschlagsdienstes für Datenbanken auf Basis der eingegebenen Suche nachgedacht wird.
Bis es soweit ist, aber auch generell bleibt der Blick in DBIS weiterhin ein wichtiger Schritt bei der Recherche nach wissenschaftlicher Literatur.

27. Mai 2013 – Heike Schwarz

5. Juni 2013: juris-Datenbankschulung

juris-DatenbankschulungIn diesem Jahr bietet die Universitätsbibliothek wieder eine Schulung für die Rechtsdatenbank “juris”, dem juristischen Informationssystem für die Bundesrepublik Deutschland, an. Eine Anwältin der juris GmbH zeigt die Inhalte der Datenbank im Überblick. Außerdem stellt sie wichtige Funktionalitäten und neue Recherchemöglichkeiten vor.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Tipps und Tricks rund um “juris” aus erster Hand
vom Datenbankhersteller zu erhalten und so zukünftig effektiver an ihre
Informationen zu gelangen.

Wann: 5. Juni 2013, 9:00 – 11:00 Uhr
Wo: Universitätsbibliothek, Agricola-Saal

21. Mai 2013 – Oliver Löwe

Mit Schirm, Charme und Melone

Zugegeben: Das Schirm-Feature haben wir noch nicht einzubinden gewusst. Unser neuer Katalog besticht viel mehr durch den Charme der neuen Suchmaschinen-Technologie und seinem Design. Dennoch gibt es hier und da Stellen, die einen Korrekturstift oder eine Menge guter Ideen bedürfen. Deshalb haben wir mit einem ersten größeren Paket an Verbesserungen unseren neuen Katalog auf den Weg in den Sommer geschickt. Nein, das meint nicht gleich Sommerurlaub; wir werden Ihre Fragen und Wünsche auch weiterhin gern entgegennehmen und für eine Umsetzung prüfen.

Was habe ich denn da gefunden?

Hochschulschrift? Buch? Ebook? .. Und was macht dieser Pfeil da? Wer sich bei der Vielzahl neuer Icons mit diesen oder ähnlichen Fragen konfrontiert sah, der kann nun aufatmen: Die Bilder können sprechen. Fahre mit der Maus über das Icon in der Trefferliste und du erfährst, in welchem Format ein Titel vorliegt.

Tooltipp und Erscheinungsjahr

Auch der zweite erwähnenswerte Verbesserungspunkt betrifft den Bereich der visuellen Wahrnehmung: wir haben mehrfach die Rückmeldung erhalten, dass das Erscheinungsjahr zu unscheinbar wirkt. Gerade vor dem Hintergrund, dass mit der neuen Suchlogik nicht einfach ein Titel in verschiedenen Auflagen standardmäßig chronologisch absteigend sortiert angezeigt wird, hoffen wir, dass wir mit der gewählten Darstellungsform dieser Anmerkung Rechnung tragen konnten.

Änderungen in der Vollinfo

Ebenfalls prominenter angeordnet sind nun die Veröffentlichungsdaten in der Vollinfo. War es bislang von Nöten für diese Infos die Registerkarte Details zu öffnen, finden sich die Angaben zu Verlag oder Erscheinungsjahr jetzt unter dem Label „veröffentlicht“ direkt im Block der wichtigen Titeldaten.

Veröffentlichungsdaten

Hinter der benachbarten Registerkarte „Exemplare“ verbergen sich für gewöhnlich Angaben zur Verfügbarkeit des Exemplars. Bei Titeln, die mittels online-Zugriff abgerufen werden können, z.B. E-Books, sind dort auch die Verknüpfungen zu den Volltexten versteckt. Das trieb bisweilen sonderbare Blüten ans Tageslicht: E oder R als fragwürdige Links sollten den Nutzer zum Anklicken locken. Aber steigt darauf jemand ein? Es wäre fraglos nichts anderes als das Erwartete passiert: das E-Book hätte sich geöffnet.  Wir finden aber, dass wir mit der jetzt gewählten Darstellungsform der Links doch etwas vertrauenswürdiger, weil transparenter, daherkommen.

Apropos Melone

Melonen im Katalog, .. soll vorkommen. Kommt auch vor. Als Tag. Suche Melone als Tag.

Tags sind Schlagworte, die keinem genormten und kontrollierten Vokabular unterliegen, sondern die vom Nutzer selbst frei vergeben werden können. Mit Hilfe von Tags kannst du für dich selbst Titel erschließen. Das hilft möglicherweise dir beim Wiederfinden von Titeln und anderen Nutzern beim bewerten der Relevanz des Titels für ihre Arbeit. Mehr Infos zu Tags und deren Handhabung gibt’s demnächst hier im Blog.

17. Mai 2013 – Philipp Reichelt

Testzugang „Computing Reviews“

Banner „Computing Revies“Bis zum 10. Juni 2013 besteht die Möglichkeit, die Datenbank „Computing Reviews“ kostenlos und unverbindlich zu testen. Enthalten sind ca. 30000 Reviews weltweit erscheinender Publikationen (Zeitschriften, Bücher, Konferenzberichte, etc.) der Informatik und verwandter Themen, die im gleichnamigen Journal (Print-Ausgabe vorhanden) erschienen sind. Die Datenbank ist zusammen mit der €„ACM Digital Library“ integriert oder über http://www.computingreviews.com einzeln nutzbar.

Einen ersten Überblick bietet die Computing Reviews Brochure (PDF, 428kB), weitere Informationen finden Sie unter http://www.computingreviews.com/libraries oder über die integrierte Hilfefunktion.

Wir möchten Sie einladen, sich bei Interesse am Test zu beteiligen und bitten ggf. um Feedback. Nach Ablauf der Testphase wird über eine eventuelle Weiternutzung entschieden.

15. Mai 2013 – Heike Schwarz

16. Mai 2013: Servicetag rund um die Kopiertechnik!

Servicetage  KopiertechnikDie Firma “Fritzsche & Steinbach Bürosysteme GmbH” lädt zu

Servicetagen rund um

  • den Kartenverkauf
  • die Kartenrücknahme
  • sonstige Probleme mit den Karten

in die Universitätsbibliothek ein.

Treffpunkt: Auskunftstheke im Obergeschoss
16.05.2013: 12.00 – 15.30 Uhr
13.06.2013: 12.00 – 15.30 Uhr
16.07.2013: 12.00 – 15.30 Uhr
kein Servicetag im August

07. Mai 2013 – Philipp Reichelt

Aus alt mach neu die 2.!

Mit dem neuen Katalog, kommt nun auch eine aktualisierte Version des Tutorials “Basismodul online“!

Vor allem das Modul 2 wurde komplett überarbeitet. Der Punkt „Recherchieren im Katalog der UB“ hilft euch nun bei eventuell auftretenden Problemen im Umgang mit der neuen Suchoberfläche und den damit verbundenen neuen Funktionen!

Darüberhinaus findet ihr zahlreiche Informationen über eure Unibibliothek, zur Literaturrecherche in Katalogen sowie Datenbanken, zur Literaturverwaltung und vieles mehr!

Wir hoffen euch gefällt es und sind wie immer gespannt auf Meinungen, Anregungen, Kritik, Lob…!

Eure Universitätsbibliothek

29. April 2013 – Philipp Reichelt

Punktgenau informiert mit RSS-Feeds

Mithilfe des RSS-Feeds gehören Fragen der Aktualität zumindest in Bezug auf die Kenntnisnahme des UB-Bestands der Vergangenheit an.
Fragen nach “Gibt es zu meinem Hausarbeitsthema neue Literatur in der Unibibliothek?” kannst du zielsicher mit ja oder nein beantworten – je nachdem ob dein FeedReader, so heißt das Werkzeug zum Anzeigen der Feeds, ungelesene (also neue) Titel offenbart, oder stumm bleibt.

Die Handhabung des Feeds im UB-Katalog ist sehr simpel: Du suchst nach einem Thema deiner Wahl, z.B. Schlagwort “glucose”. Am Ende der Trefferliste leuchtet das RSS-Feed-Symbol. RSS
Bei Klick darauf, öffnet sich wiederum eine Liste, die genau die Elemente enthält, die gerade in der Ergebnisliste des Katalogs offeriert wurden.

Die Feed-Liste fragt den Katalog nach der von dir eingetragenen Suche an. Und zwar immer. Zumindest, wenn du dir den Feed abonnierst. Um das zu tun, klicke auf den angezeigten Knopf “Jetzt abonnieren”. Du kannst dir auch noch einen Feed-Reader deiner Wahl aussuchen – unsere Empfehlung ist da feedly. Es bieten aber auch viele Browser die Funktionalität an, diverse Feeds zu integrieren.

RSS-Reader

Was bringt mir der Feed in Zukunft?
Sobald ein Titel, der in deine Suche passt – im Beispiel: mit dem Schlagwort Glucose erfasst wurde – in den Bestand der UB aufgenommen wird, wird er dir in deinem Feed angezeigt. Beim Klick darauf kommst du in die Vollinfo des Titels und wenn es sich z.B. um ein E-Book handelt, kannst du es sofort lesen.

Noch ein Hinweis: es werden hierbei ausschließlich die Titel betrachtet, die in den Bestand der UB fließen. Aufsätze, Artikel aus Journals, die du mit der Vorfacette „Aufsätze“ durchsuchst, sind von der Feed-Funktionalität ausgenommen.
Für alle Belange rund um die Bibliothek – von aktuellen Infos bis Veranstaltungshinweisen – kannst du dir auch den RSS-Feed des UB-Blogs abonnieren: http://blog.ub.tu-freiberg.de/feed

29. April 2013 – Heike Schwarz

Einführung in die Bibliotheksbenutzung für Seniorinn/en und externe Nutzer

3. Mai 2013, 14.00 – 15.30 Uhr

Mit dem speziell auf die ältere Generation zugeschnittenen Service sollen Berührungsängste mit den elektronischen Angeboten der Universitätsbibliothek abgebaut werden. Nach einer Einführung in die Bibliotheksbenutzung können die Seniorinnen und Senioren ihr neues Wissen auch gleich praktisch anwenden und Übungen zur Literatursuche in Bibliothekskatalogen und Datenbanken unter Anleitung am Laptop durchführen. Abschließend wird zu einem Rundgang durch die öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der Bibliothek eingeladen.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

24. April 2013 – Philipp Reichelt

Der Neue ist da! Katalog in der Beta-Version veröffentlicht

Liebe Studierende, liebe Nutzerinnen und Nutzer,
manche von Ihnen haben ihn gern genutzt, andere fanden ihn alles andere als berauschend: unseren, mittlerweile in die Jahre gekommenen Katalog, auch OPAC genannt.

Nun war es also an der Zeit, dem alten Katalog nicht nur ein facelifting zu verpassen, sondern eine gänzlich neue Art der Katalogrecherche einzuführen, in bibliothekarischen Kreisen auch Discovery System oder next-generation-Katalog genannt.
Wir bleiben gern bei der alten Bezeichnung Katalog, auch wenn sich dahinter enorm viel verändert hat, und wie wir hoffen, zum Besseren für Sie!

In unsere intensiven Gedanken der letzten Monate, was Sie als Nutzer/-innen wollen und brauchen und was für Sie nützlich und übersichtlich sein könnte, haben wir auch Vertreter/-innen verschiedener Nutzergruppen einbezogen, für deren Mitarbeit wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten.

Im Ergebnis präsentieren wir heute nun unseren neuen Katalog in der Beta-Version, der übrigens auf der Open Source Software Vufind basiert! Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, sind wir nun riesig gespannt auf Ihre Rückmeldungen, Meinungen, Funktionswünsche und Mängelhinweise, damit wir den Katalog fleißig weiterentwickeln können. Und damit Sie diesen Prozess verfolgen und wir über neue Funktionen berichten können, starten wir heute gleichzeitig unseren UBBlog und freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen.

Eine entscheidende Neuerung unseres Kataloges ist die Integration unserer lizenzierten Online-Ressourcen, die bisher nur über Fachdatenbanken recherchiert werden konnten. Mit einer einzigen Suche finden Sie nun neben den aus dem alten Katalog gewohnten Medien auch elektronische Zeitschriftenartikel, E-Books und andere lizenzierte Online-Ressourcen, die Sie sofort im Volltext lesen können.

Zum Schluss möchten wir uns noch herzlich bei den Kolleginnen und Kollegen aus den Bibliotheken der Uni Leipzig, der HMT Leipzig sowie der Uni Chemnitz bedanken, denn unser neuer Katalog basiert auf einem Gemeinschaftsprojekt sächsischer Hochschulbibliotheken unter der Federführung der UB Leipzig. Die Leipziger Kolleg/-innen haben uns mit viel Begeisterung, Know-how und Geduld unterstützt, vielen Dank dafür! Wir freuen uns auf die Fortführung unserer Zusammenarbeit mit den anderen Bibliotheken!

Nun haben Sie das Wort. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Recherchieren, Suchen, Finden, Stöbern, Meckern, Loben, Bloggen…

Ihre Universitätsbibliothek

23. April 2013 – Heike Schwarz

Ausstellung zu Hans Carl von Carlowitz

Unter dem Titel “Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann – Hans Carl von Carlowitz und die Erfindung eines Begriffs” bekommen die Besucher im Lesesaal der Universitätsbibliothek auf acht Schautafeln und in einigen Vitrinen Biographisches zum ehemaligen Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz zu sehen. Zudem werden die neuesten bibliographischen Erkenntnisse zu seinem Buch ausführlich beschrieben – Kuriositäten inbegriffen.

Doch die Ausstellung will nicht nur Lesenswertes zeigen: den Besuchern soll mit den Exponaten auch ein Gefühl für die damalige Zeit geben werden. So spielen einerseits Wegbegleiter Abraham von Schönberg, Carlowitz’ Vorgänger als Oberberghauptmann, und Zeitgenosse Gottfried Silbermann, der in jenen Jahren die Silbermannorgel für den Freiberger Dom erbaute, eine Rolle. Andererseits zeigen Exponate, welche Bedeutung dem raren Rohstoff Holz im beginnenden 18. Jahrhundert zukam und wofür er benötigt wurde. Dabei wird auch mit einem Mythos aufgeräumt, nämlich, dass der Bergbau selbst der größte Holzvernichter gewesen sei.

Die Ausstellung kann bis 22. September 2013 besichtigt werden.