19. Juli 2019 – Heike Schwarz

Stellenangebot: Mitarbeiter/Mitarbeiterin Sachbereich Informatik

StellenangebotIn der Universitätsbibliothek ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/einer Mitarbeiter/Mitarbeiterin Sachbereich Informatik befristet zu besetzen.

Aufgabenbereich:

  • Weiterentwicklung des FID Portals: “Montanportal” unter Einsatz moderner Web- und Suchtechnologien
  • Konzeptionierung und Implementierung eines zentralen Datenmanagements für bibliographische Metadaten aus heterogenen Quellen
  • funktionale Gestaltung der Portaloberfläche (u.a. Entwicklung einer geografischen Suchfunktion)
  • Weiterentwicklung existierender Webdienste
  • Entwicklung von Schnittstellen zur Anbindung externer Webdienste

Zur ausführlichen Stellenausschreibung.

Bewerbungsschluss: 3. August 2019

15. Juli 2019 – Annelies Klotz

Datenbank “StahlLit” ab sofort freigeschaltet!

(Quelle: WTI Frankfurt)
(Quelle: WTI Frankfurt)

Die für den gesamten Bereich der Eisen- und Stahltechnologie renommierte Literaturdatenbank “StahlLit” vom Stahlinstitut VDeh steht jetzt campusweit zur Verfügung.

Digitalisierter Zettelkatalog “StahlLit 1921-1981” – Die Bibliothek des Stahlinstituts VDEh (bis 2002 Verein deutscher Eisenhüttenleute) wertete ab 1921 die weltweite wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Fachliteratur zum gesamten Bereich der Eisen- und Stahltechnologie aus. Bis 1981 erfolgte dies in Form eines Zettelkataloges, welcher auf dem Gebiet Stahl als einmalig gilt.

StahlLit” – umfasst aktuell ca. 470.000 Abstracts für die Jahre von 1980 bis heute für das gesamte Gebiet Stahl entlang der Prozesskette vom Erz bis zum beschichteten Produkt und die Eigenschaften von
Stahl. Die Datenbank bündelt Informationen aus der deutschen und internationalen wissenschaftlichen und angewandten Fachliteratur wie Zeitschriften, Konferenzberichten, Forschungsberichten und Dissertationen, sowie anderer schwer zugänglicher Literatur. Die StahlLit beinhaltet deutsch- und/oder englischsprachige Abstracts. Gesucht werden kann sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache.
WTI hat zum 01.01.2019 die StahlLit Datenbank vom VDEh Düsseldorf übernommen.

Die Datenbanken können über das Datenbank-Infosystem (DBIS) aufgerufen werden.

12. Juli 2019 – Dana Kuhnert

Datenbank “Umwelt-Online” ab sofort im Test

Logo "umwelt-online"
Die Datenbank Umwelt-Online beinhaltet Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften und technische Regeln zu Themen wie Umweltrecht, Umweltschutz, Energienutzung, Gefahrstoffe, Anlagentechnik- und -sicherheit etc..
Das Rechtskataster der Datenbank zeigt relevante Gesetzes- und Regelungsänderungen und ermöglicht die Dokumentation des betrieblichen Regelungsmanagements unter Berücksichtigung innerbetrieblicher Strukturen und Zuständigkeiten. Aus den Regelungen abgeleitete detaillierte Pflichten können im weiterführenden Pflichtenmanagement erfasst, delegiert und dokumentiert werden.

Bis 22.07.2019 kann die Datenbank kostenfrei getestet werden. Meinungen und Kommentare zum Handling und zur Relevanz der Umwelt-Online nimmt Dana Kuhnert gern entgegen.

05. Juli 2019 – Martina Obst

Open Access publizieren bei Wiley

Seit dem 1. Juli 2019 können Autorinnen und Autoren der TU Bergakademie Freiberg in vielen Zeitschriften des Verlags Wiley wissenschaftliche Artikel ohne zusätzliche autorenseitige Kosten Open Access veröffentlichen. Die Regelung gilt im Rahmen des DEAL-Vertrages für alle ab diesem Tag zur Publikation angenommenen Artikel in den hybriden Zeitschriften (Option „OnlineOpen“).

Auf die Publikationsgebühren in den Gold Open Access-Zeitschriften von Wiley wird ein Rabatt von 20 % gewährt.

Der einreichende corresponding author muss eindeutig mit der Bergakademie affiliiert sein.

Für die Autorinnen und Autoren der deutschen Teilnehmer-Einrichtungen dieses Projekts stellt der Verlag folgende Handreichung zur Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften zur Verfügung: Open access for authors at eligible German institutions – Publish open access with Wiley.

Im Rahmen dieses sogenannten DEAL-Vertrages haben Angehörige der Bergakademie außerdem Zugriff auf das gesamte Zeitschriften-Portfolio des Verlags zurück bis ins Jahr 1997.

 

Bei Fragen und Hinweisen wenden Sie sich gern in der Bibliothek an Martina Obst (Tel.: -4327)

25. Juni 2019 – Heike Schwarz

Ab 29. Juni verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende!

Während der Prüfungszeit bieten wir am Wochenende wieder längere Öffnungszeiten an.

29. Juni − 11. August 2019
samstags und sonntags
jeweils von 
10 − 22 Uhr geöffnet

Bitte beachtet, dass das Bezahlen von Gebühren nur während unserer Servicezeiten (Montag – Freitag: 7 – 20 Uhr, Samstag: 10 – 18 Uhr) möglich ist.

Wir hoffen, dass jeder einen Arbeitsplatz in unserer Bibliothek findet und wünschen eine gute Prüfungsvorbereitung sowie bestmögliche Prüfungserfolge.

Eure Uni-Bibliothek!!

17. Juni 2019 – Philipp Reichelt

Non sibi sed publico – In Memoriam Dr. Peter Schmidt

Heute vor 80 Jahren wurde Dr. Peter Schmidt in Gerstungen geboren.

Wir erinnern an einen Menschen, für den Nicht für sich – für die Allgemeinheit

zur Lebensmaxime wurde. Nicht nur seine hervorragende Kenntnis um den Wissenschaftlichen Altbestand der Universitätsbibliothek, dessen Kustos er war, sondern auch sein profundes Wissen um die Geschichte der Geowissenschaften, ließ ihn zu einem international anerkannten Wissenschaftler werden. Große internationale Netzwerke zu schaffen war seine Vision. Ohne ihn hätte es den bis heute existierenden Arbeitskreis zur Geschichte der Geowissenschaften nicht gegeben und wenn sich Wissenschaftler aus etwa 20 Ländern im kommenden Jahr zum 15. Internationalen Symposium zum kulturellen Erbe in Geo- und Montanwissenschaften in Bibliotheken, Archiven, Museen und Sammlungen in Eggenburg (Österreich) treffen, dann hat Peter Schmidt 1993 auch dafür den Grundstein gelegt.

Sicher, er war kein einfacher Zeitgenosse. Fast legendär waren Emails, die er mit der kurzen Unterbrechung von 02:00 bis 04:00 verschickte und wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann konnte ihn maximal seine Frau davon abbringen. So kam Freiberg jedenfalls zum Denkmal für Humboldt und Freiesleben oder seine Geburtsstadt Gerstungen zu einer großen Gedenkplatte für Friedrich Moritz Stapff, durch dessen projektiertes und realisiertes Längsprofil der Gotthardtunnelbau in der Schweiz erfolgreich gebaut werden konnte.

Immer wieder beeindruckt vom enormen Schaffen Peter Schmidts konnten wir aber auch über so kleine, so menschliche Schwächen seiner, ohne Frage professionellen Schreibwut, lächeln. Nämlich dann, wenn er im Nachrichtenblatt zur Geschichte der Geowissenschaften [5, 1995, S. 67] einen Artikel „Zum 100. Geburtstag und 50. Todestag von Gerhard Krumbach (1895-1955]“ publizierte.

„GK“ – Gewaltkur stand in seinen Tagebucheintragungen immer dann, wenn er an die Grenzen seiner Kräfte ging. Bei seiner letzten GK hat er diese Grenze überschritten – am 6. Februar 1999.

2000 hat ihm das internationale Erbe-Komitee in Colorado einen Award gewidmet. Der Dr. Peter-Schmidt-Award wird aller zwei Jahre an Personen verliehen, die sich mit besonderem Engagement für die Erhaltung des kulturellen Erbes in den Geo- und Montanwissenschaften einsetzen.

06. Juni 2019 – Heike Schwarz

Neue Nationallizenz – Nomos eLibrary

Die Universitätsbibliothek stellt im Rahmen der Nationallizenzen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft angeboten werden, folgende Nationallizenzen zur Verfügung:

  • Nomos eLibrary gesamt 2017                                               
    Das Angebot beinhaltet die in der Nomos eLibrary enthaltenen E-Books, Monographien und Sammelbände des Jahres 2017 aus den folgenden Fachgebieten:
    Politikwissenschaft, Wirtschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Geschichte, Soziologie, Europapolitik, Philosophie, Soziale Arbeit / Sozialwirtschaft, Jura Grundlagen, Zivilrecht, Arbeits- und Sozialrecht, Europarecht, Internationales Recht, Völkerrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht

Weitere Informationen und den jeweiligen Zugangslink finden Sie im Datenbank-Infosystem DBIS.

15. Mai 2019 – Heike Schwarz

Ausstellung: Alexander v. Humboldt – Florae Fribergensis

Die Universitätsbibliothek widmet die neue Ausstellung dem 250. Geburtstag von Alexander v. Humboldt und zeigt vom 14. Mai bis 28. August 2019 Interessantes rund um sein Frühwerk “Florae Fribergensis specimen“.

“… In unterirdischen Regionen, in Höhlen, an dem Zimmerwerk der Erzgänge kommen Pilze, Schwämme und ähnliche Gewächse vor …” (W. Döring)

Ausstellung – Titelposter

Alexander v. Humboldt studierte vom 14.06.1791 – 27.02.1792 in Freiberg. Neben seinen montan- und geowissenschaftlichen Studien widmete er sich u.a. der Botanik. Sein spezielles Interesse galt dabei, und das fand er in Freiberg offensichtlich zum ersten Mal, auch der unterirdischen Pflanzenwelt. Bei seinen Befahrungen, in den verschiedenen Gruben Freibergs, zog ihn die unterirdische Pflanzenwelt in seinen Bann “… weil Mangel an Licht und eine so verschieden gemischte Atmosphäre auch eine andere Organisation, als die überirdische, ahnen läßt …”.

Etwa ein Jahr nach seinem Studium in Freiberg (1793) veröffentlichte er die Ergebnisse “seiner Jagd nach Moosen” im Band Florae Fribergensis Specimen plantas cryptogamicas praesertim subterraeas. Humboldt unterteilte die Pflanzen in Algae (Flechten) und Fungi (Pilze). Dabei beschrieb er in seinem Werk 124 Flechten und 134 Pilze, die er zum großen Teil erstmalig nachweisen konnte. Einen Pilz, den er im Tiefen Nachtigall Stolln bei Tuttendorf (Güte Gottes Erbstolln, samt Gottes Hülfe Fundgrube zu Tuttendorf) fand, benannte er Ceratophora fribergensis. Seine Freiberger Erkenntnisse wurden in den nächsten Jahren in zahlreichen Fachpublikationen kommentiert und bewertet.

Die Ausstellung ist im Lesesaal (OG) zu besichtigen.