Die TU Bergakademie Freiberg hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur industriellen Produktion strombasierter Kraftstoffe erreicht. In ihrer E-Fuels-Pilotanlage wurde erstmals synthetisches Benzin auf Basis von industriell hergestelltem E-Methanol produziert. Damit gelingt der Brückenschlag zwischen Forschung und industrieller Anwendung – ein entscheidender Schritt hin zu einer künftigen E-Fuels-Industrieanlage in Deutschland.
Das eingesetzte E-Methanol stammt aus der großtechnischen Anlage im dänischen Kassø, in der es mithilfe erneuerbarer Energien hergestellt wird. In Freiberg wird dieses grüne Zwischenprodukt weiterverarbeitet und in mehreren Prozessschritten zu synthetischem Ottokraftstoff umgewandelt. Die gesamte Prozesskette basiert auf erneuerbarem Strom, Wasserstoff und geeigneten CO₂-Quellen und zeigt, dass eine vollständig strombasierte Kraftstoffproduktion technisch realisierbar ist.
Mit diesem Erfolg unterstreicht die TU Freiberg ihre Rolle als Innovationsmotor im Bereich Power-to-Liquid-Technologien. Die Forschung leistet einen konkreten Beitrag zur Defossilierung des Verkehrssektors. Der aktuelle Fortschritt zeigt: Strombasierte E-Fuels sind nicht mehr nur Zukunftsvision, sondern werden Schritt für Schritt zur industriellen Realität.
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