Universitätsbibliothek

Blog der Universitätsbibliothek (UB) der TU Bergakademie Freiberg

17. Oktober 2022 – Heike Schwarz

Strom sparen – Geld sparen

Bild: No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz

In Zeiten von steigenden Strompreisen ist es jetzt umso wichtiger, die häuslichen „Stromfresser“ zu entlarven.

Laptop, Drucker, Radios oder Monitore haben eines gemeinsam – den unnötigen Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus. Das ist nicht nur Vergeudung von Energie, es kostet auch bares Geld! Vor allem ältere Geräte verbrauchen meist unverhältnismäßig viel Strom.

Die UB nimmt seit fast 10 Jahren erfolgreich an dem Projekt „Energiesparpaket für Bibliotheken“ in Zusammenarbeit mit der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz teil.

Das Paket enthält neben dem hochwertigen Strom-Messgerät eine Bedienungsanleitung und wichtige Informationen zum Energiesparen. Das kleine Messgerät zeigt – zwischen Steckdose und dem zu untersuchenden Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. Mit dem Messgerät lassen sich auch die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermitteln, was eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung schafft.

Das Energiesparpaket kann während unserer Servicezeiten an der Ausleihtheke kostenlos für eine Woche ausgeliehen werden.

14. Oktober 2022 – Dana Kuhnert

Zugriff auf Beck online nicht mehr über VPN möglich

Der Zugriff auf die Datenbanken Beck online und beck-ebibliothek wurde umgestellt und ist nun campusweit wieder ohne vorheriges Login möglich.

Der Zugang von außerhalb des Campus erfolgt nicht mehr über VPN sondern über ein spezielles Authentifizierungsverfahren Zwei-Faktor-Authentifizierung – 2FA. Voraussetzung dafür ist eine gültige TU-Mailadresse und ein Smartphone mit Authentifizierungs-App ( Apple App Store, Google Play Store, Microsoft App Store).

Die kostenlose Registrierung zur Erstellung eines neuen Accounts erfolgt bei https://beck-online.beck.de/Home. Bitte verwenden Sie für Ihren persönlichen Account ausschließlich Ihre E-Mail-Adresse der Hochschule. Nach erfolgter Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Aktivierungslink, über den Sie die Gültigkeit Ihrer E-Mail-Adresse bestätigen und ein persönliches Passwort festlegen.

Wenn Sie Ihren persönlichen Beck online-Account eingerichtet haben, aktivieren Sie in Ihrem Benutzerprofil die Option „2-Faktor-Authentifizierung“.  Nun können Sie die Authentifizierungs-App herunterladen und installieren.  Die detailierte Anleitung für den Zugang über 2FA finden Sie hier.

Wichtig: Wer seinen Account bis zum 20.10.22 noch nicht auf 2FA umgestellt hat, aber von außerhalb auf Beck online zugreifen möchte, muss sich einmalig im Campus mit seinem Benutzernamen und Passwort anmelden. Eine ortsunabhängige Umstellung des Accounts ist dann nicht mehr möglich!

Sobald der Account auf 2FA umgestellt wurde, können Sie Beck online von überall (ohne VPN) mit Ihren Zugangsdaten nutzen.

Die Accounts, für die ein Heimnutzungsrecht gilt, sind von dieser Umstellung nicht betroffen!

Bei Fragen zur Umstellung wenden Sie sich bitte an die zuständige Fachreferentin Dana Kuhnert ( bzw. Tel. 39-2819).

21. September 2022 – Andreas Stumm

Geothermie – die grundlastfähige alternative Energiequelle, auch in Sachsen

Thermalquelle nahe der ehemaligen Neumuehle bei Geilsdorf im September 2019
Von Navajoa – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82391848

Insbesondere die Tiefengeothermie (ab 400 m Tiefe) bietet sich aufgrund ihrer 24/7 – Verfügbarkeit als Wärmequelle, aber gegebenenfalls auch für die Stromerzeugung an. Neben Schneeberg rückt jetzt eine Thermalquelle und der ehemalige Flußspatbergbau im Vogtland in den Fokus.

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel u.a. der „Sächsischen Zeitung“ heisst es, dass die „Thermalquelle Neumühle mit ihrem 25 Grad warmen Wasser in der Nachbargemeinde Weischlitz…“ derzeit quasi ungenutzt ist. „Bisher wurde es verpasst, diesen unterirdischen Schatz zu nutzen, etwa in Form eines Thermalbades“, sagt Kämpf, der seit Jahrzehnten als Geologe in der Region zu Schwarmbeben forscht. Ein Jahr läuft nun die Testphase des Projektes zur Tiefen-Geothermie – also zur Nutzung von Erdwärme aus bis zu 5.000 Metern Tiefe. Neben dem GFZ Potsdam sind auch Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg und der Universität Jena involviert.“ Quelle: „Artikel „Vulkanismus im Vogtland: Sorgt Magma künftig für warme Stuben?“ in der „Sächsische Zeitung“ vom 18.09.2022

In der UB Freiberg sind ebenfalls Informationen zu dieser Quelle bei Neumühle im Vogtland vorhanden, inkl. einer Analyse von 1990, in der Publikation „Mineral- und Thermalwässer in Sachsen„. Und die erste offizielle Informationen zu dieser Quelle dürfte „Eine neue Mineralquelle im südwestlichen Vogtland und Bemerkungen zum Granitmassiv von Eichigt-Schönbrunn“, Autorin/Autor:  Schützel, Heinz, Hösel, Günter sein, die in  der „Zeitschrift für angewandte Geologie“, Bd. 8 (1962), S. 404-408 : Ill., Tab. ISSN 0044-2259 enthalten ist. Diese Zeitschrift steht bei uns in der UB Freiberg im Lesesaal (bitte an der Auskunft nachfragen – ab 9:00 Uhr).

Weitere Bestände der UB zum Thema sind u.a. „Flußspatlagerstätten des SW-Vogtlandes: Schönbrunn, Bösenbrunn, Wiedersberg„, „Tiefengeothermie Sachsen“ inkl. Schneeberg vom sächsischen LfULG  sowie die Blogeinträge „Eifel & Vogtland: zukünftiger Vulkanismus?“ und „Projekt „Li+Fluids“ zu geothermalen Lithium-Potenzialen in Deutschland

Informationen zur Prospektion hinsichtlich Tiefengeothermie in Schneeberg sind u.a. „Three-dimensional focused seismic imaging for geothermal exploration in crystalline rock near Schneeberg, Germany“ von Felix Hloušek,Olaf Hellwig,Stefan Buske  (im Campusnetz oder via VPN mit dem Profil „world-ad“) zu finden.

An der TU Bergakademie Freiberg beschäftigen sich mit geothermischer Energie u.a. Prof. Amro & Prof. Reich, beide vom Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau mit den entspr. Studienrichtungen . Die geophysikalischen Erkundung solcher Geothermal-Projekte ist ein Teilgebiet von Prof. Buske vom Institut für Geophysik und Geoinformatik. Informationen zum Geophysik-Studium sowie einen nützlichen Blogbeitrag sind dort ebenfalls zu finden.

 

27. August 2022 – Dana Kuhnert

Testzugang für Oxford Bibliographies bis 31.01.2023

Die UB Freiberg hat befristet bis zum 31.01.2023 einen Testzugang für die englischsprachigen Datenbanken Oxford Bibliographies und Oxford Research Encyclopedias lizenziert.

Oxford Bibliographies beinhaltet kommentierte Literatursammlungen zu mehr als 40 Wissensgebieten, aber keine Volltexte. Oxford Research Encyclopedias ist eine Online-Enzyklopädie, die aktuell 25 Wissensgebiete umfasst.

Wir freuen uns über Ihr Feedback zu den Datenbanken ()!

25. August 2022 – Philipp Reichelt

Verkürzte Öffnungszeiten vom 1. September bis 8. Oktober 2022

Bitte beachten Sie unsere verkürzten Öffnungszeiten während der Semesterpause:

1. September bis 8. Oktober 2022

Montag bis Freitag 7 – 18 Uhr
Samstag geschlossen

Ab 10. Oktober gelten dann wieder die bekannten Öffnungszeiten:

Montag – Freitag von 7 – 20 Uhr und Samstag von 10 – 18 Uhr.


Please mind our shortened opening hours during the semester break:

September 1 – October 8, 2022

Monday – Friday 7 a.m. – 6 p.m.
Saturday closed

Starting October 10, the familiar opening hours will apply again:

Monday – Friday, 7 a.m. – 8 p.m. and Saturday, 10 a.m. – 6 p.m.

19. August 2022 – Alexandra Illgen

Hinweis zu Datenbanken der Firma WTI (StahlLit, WEMA, BERG)

Liebe Nutzer:innen,

die Firma WTI-Frankfurt GmbH hat im Dezember 2021 Insolvenz angemeldet. Die Bibliothek hat drei Datenbanken über WTI bezogen:

  • StahlLit
  • WEMA Werkstoffe / Materials
  • BERG Bergbau

Der Zugriff auf diese Datenbanken ist nicht mehr möglich. Es gibt evtl. Pläne die Daten durch einen anderen Anbieter wieder zugänglich zu machen. Hierzu liegen uns aber noch keine finalen Informationen vor.

Daher empfehlen wir Ihnen als Alternative folgende Datenbanken:

Falls Sie diesbezüglich weitere Fragen haben wenden Sie sich gerne an !

12. August 2022 – Heike Schwarz

Die ersten Arbeitsplätze stehen!

Die Lese- und Arbeitsplätze wurden montiert und aufgestellt.

Da jedes Geschoss seine eigene Farbe haben wird, findet sich diese auch auf den Tischplatten der Arbeitsplätze sowie an den Fronten der Gleitregalanlage wieder.

Ausgestattet werden die Arbeitsplätze mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten zur Stromversorgung.

  • Aufbau Arbeitsplatz - 08/2022 | Foto: TU Bergakademie Freiberg / UB

04. August 2022 – Heike Schwarz

Ausstellung: Montanistische Flussgoldgepräge

Titelposter der Ausstellung

Die letzte Ausstellung der Universitätsbibliothek in den „alten Gemäuern“ an der Agricolastraße ist eine besonders hochkarätige Ausstellung – im wahrsten Sinne des Wortes.

Sie widmet sich den sächsischen Goldvorkommen und montanistischen Goldgeprägen. Ausschlaggebend waren zwei Ereignisse.

Erstens die Fertigstellung eines neuen Kataloges zu Flussgold und montanistischen Goldgeprägen durch Herrn Dr. Lothar Schumacher und zweitens der 250. Todestag von Johann Gottlieb Bidermann (1705- 1772), der als Rektor des Freiberger Gymnasiums das erste umfassende, deutschsprachige numismati-sche Verzeichnis bergmännischer Gepräge „Von Bergwercks-Münzen“ zusammenstellte und publizierte.

Die Ausstellung ist im Lesesaal (OG) zu besichtigen.

01. Juli 2022 – Dana Kuhnert

Umgang mit Forschungsdaten

Forschungsdaten sind ein wichtiger Bestandteil der Wissenschaftswelt geworden. Sie fallen bei jedem Forschungsprozess, beispielsweise im Rahmen von Experimenten, Befragungen, Messungen und Analysen, an. Je nach Wissenschaftsdisziplin weisen Forschungsdaten daher ganz verschiedene Datentypen und Formate auf.

Wir haben unsere Webseiten zum Thema Forschungsdaten aktualisiert um unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu informieren und beim Management der Forschungsdaten zu unterstützen. Sie finden auf den Webseiten u.a. Informationen zur Arbeit mit Forschungsdaten, zur Speicherung, Archivierung und Veröffentlichung von Forschungsdaten, aber auch Muster und Arbeitshilfen etwa für die Erstellung eines Datenmanagementplans.  Ebenso haben wir bevorzugte Dateiformate gelistet, die sich für die langfristige Aufbewahrung und Nachnutzung von Forschungsdaten eignen.

Im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis sind Forschungsdaten über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren aufzubewahren. Die Universitätsbibliothek empfiehlt die Archivierung der Daten in fachspezifischen oder fachübergreifenden/institutionellen Repositorien. Für die Suche nach einem geeigneten Repositorium eignet sich die Registry of Research Data Repositories re3data an.  Die TU Bergakademie Freiberg bietet gemeinsam mit der TU Dresden das institutionelle Repositorium OpARA zur Archivierung digitaler Forschungsdaten an.

Inzwischen haben viele Forschungsförderer Anforderungen für den Umgang mit Forschungsdaten definiert. Auf unseren Webseiten finden Sie  aktuelle Informationen zum Umgang mit Forschungsdaten im Rahmen von Forschungsprojekten, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF und Horizon Europe gefördert werden.

Bei Hinweisen oder Fragen können Sie sich gern an Dr. Dana Kuhnert () wenden.

29. Juni 2022 – Andreas Stumm

Trockenheit und (zu) heftige Niederschläge sorgen für Grundwasser-Dürre

In den letzten trocken und warmen Jahren ist in vielen, auch sächsischen, Gebieten der Grundwasserstand deutlich gesunken. Trockene Böden und die darauf niedergehenden Wolkenbrüche und  Gewitter führen häufig zu Erosion & Überschwemmungen, füllen den Grundwasser-Vorrat aber nicht effektiv auf. Mit der fortschreitenden Erwärmung der Atmosphäre nehmen solche warmen/heissen Tage und damit auch die Starkniederschläge zu. Grundwasser ist aber in unseren Breiten auf absehbare Zeit unabdingbar für Landwirtschaft und Natur. Grundwasser ist ebenfalls eine wichtige Quelle für unsere Flüsse und Seen.

Im Vortrag „Die unsichtbare Dürre. Grundwasserneubildung und -beschaffenheit im Wandel“ auf Youtube von Prof. Scheytt vom Lehrstuhl für Hydrogeologie und Hydrochemie  wird dieses Phänomen erläutert.

Die „Annaberger Klimatage“ sind eine bundesweite Tagung zum regionalen Klimawandel und werden u.a. vom Klima-Fachzentrum des Sä. Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der TU Bergakademie Freiberg (u.a. Prof. Matschullat)  und weiteren Institutionen veranstaltet.

Trockene Jahre mit entsprechenden dramatischen Folgen besonders für die Landwirtschaft gab es auch früher, wie die „Hungersteine“  der Elbe drastisch zeigen.  Aus der wärmeren Gegenwart & Zukunft lässt sich eine Zunahme solcher niedrigen Wasserstände ableiten.

Das Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft hat aktuelle Informationen speziell zum Niedrigwasser.

Hier geht es zu den Informationsressourcen unserer UB zum Zusammenhang von Klimawandel und Grundwasser.