09. Februar 2026 – Theresa Wand Allgemein, PhD School, Promotion, Promotion, Workshops

Erfolgreiches Schreibcamp stärkt Fokus und Schreibkompetenz von Promovierenden

Wie gelingt konzentriertes wissenschaftliches Schreiben im oft herausfordernden Promotionsalltag? Antworten darauf bietet das Schreibcamp für Promovierende, das in der vorlesungsfreien Zeit ab 3. März 2026 zum zweiten Mal von der Graduierten- und Forschungsakademie und der Universitätsbibliothek durchgeführt wird. Das Angebot stieß bereits 2025 auf große Resonanz und wurde von den Teilnehmenden als äußerst gewinnbringend bewertet.

Im Zentrum des Schreibcamps stehen klar strukturierte Schreibzeiten in der Universitätsbibliothek, ergänzt durch praxisnahe Inputs zu Zieldefinition und Schreibmethoden sowie Konzentrations- und Selbstregulationsstrategien in Kooperation mit der Atempause.Kreative Methoden unterstützen den Einstieg ins Schreiben, helfen, Hemmungen abzubauen und individuelle Schreibziele zu erreichen. Besonders der Austausch in der Kleingruppe erweist sich als wichtige Ressource für Motivation, gegenseitige Unterstützung und nachhaltige Vernetzung.

Eine Teilnehmerin beschreibt, wie das Schreibcamp bei der Fokusfindung im Promovierenden Alltag unterstützt hat.
„Im Schreibcamp habe ich gelernt, aus wie vielen Facetten das Schreiben besteht und wie ich mir gezielt Rahmenbedingungen setzen kann, um gut in den Prozess zu starten. Die Mental- und Schreibtechniken haben mir geholfen, mich auf das Schreiben zu fokussieren – selbst dann, wenn mein Kopf eigentlich voll war mit anderen wichtigen To-dos.“

Eine weitere Stimme hebt den nachhaltigen Effekt des Formats hervor:

„Das Schreibcamp schafft einen Rahmen, konzentriert und strukturiert an seinem eigenen Schreibprojekt zu arbeiten. Durch den wöchentlichen Termin integriert sich eine Kontinuität und auch Priorität, daran zu arbeiten und voranzukommen. Mit Übungen sowie stärkenden Inputsessions wird das „pure“ Schreiben eingeleitet bzw. aufgelockert, sodass ich motiviert in den Schreibtag gehen konnte.“

Auch die bestärkende Wirkung der Gruppe wird durch einen Teilnehmer herausgestellt: „Ich denke, vielen Doktorand:innen fällt das Schreiben während der Promotion irgendwann schwer. Gleichzeitig haben alle schon Erfahrungen und Routinen mit dem Erstellen wissenschaftlicher Texte gemacht… Der Austausch mit anderen über die meist ähnlichen Probleme hilft und man merkt, dass man nicht allein ist.“

Eine Doktorandin empfiehlt das Angebot schon in einer frühen Phase der Promotion:
„Ich empfehle das Schreibcamp, so früh wie möglich während der Promotion zu besuchen, um das eigene Bewusstsein für das Schreiben zu schärfen. Man lernt Methoden, um auch in stressigen Phasen innere Ruhe und Fokus zu finden, den großen Prozess in kleine Etappen zu zerlegen und sich mit anderen positiv auszutauschen. Vor allem lernt man auch, wer helfen kann, wenn man einmal in einer schwierigen Phase feststeckt.“

 Die fachliche Begleitung übernehmen Dr. Julia Meyer, Direktorin der Universitätsbibliothek und Expertin für Schreibwissenschaft und Dr. Theresa Wand, stellvertretende Direktorin der Grafa, die den Teilnehmenden wertvolle Impulse für einen reflektierten und produktiven Schreibprozess vermitteln und Raum geben, ablenkungsfrei und voller Konzentration wissenschaftlich zu schreiben.

Die durchweg positiven Rückmeldungen zeigen: Das Schreibcamp unterstützt Promovierende nicht nur dabei, konkrete Schreibziele zu erreichen, sondern stärkt langfristig ihre Schreibkompetenz, Selbstorganisation und Motivation. Ab 03. März 2026 sind wieder Promovierende aller Fachrichtungen herzlich eingeladen, diese Gelegenheit zu nutzen. Die Anmeldung erfolgt unter https://blogs.hrz.tu-freiberg.de/grafa/workshopuebersicht/schreibcamp-schreibzeit-fuer-promovierende/

Das Format Atempause ist eine Zusammenarbeit der Teilprojekte ARMINT und Sisters-Mentoring.