GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

09. Dezember 2014 – Corina Dunger

14. Krüger-Kolloquium

Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast beim 14. Krüger-Kolloquium – wie modern Alexander von Humboldt auch heute noch ist, will Prof. Helmut Schwarz am 14. Januar 2015 ab 18:00 Uhr in der Alten Mensa dem Publikum aufzeigen

Prof. Helmut Schwarz
Prof. Helmut Schwarz

In seinem Vortrag stellt Professor Schwarz den Naturforscher und Universalgelehrten Alexander von Humboldt vor, der wegweisende Leistungen in vielen Bereichen der Wissenschaft vollbracht hat. Das Genie Humboldts und sein Wissensdurst waren herausragend und sein Wirken in vielerlei Hinsicht grenzüberschreitend – er hat Maßstäbe gesetzt, die das Verständnis von Forschung bis heute prägen. Als begnadeter Netzwerker pflegte er Kontakte zu Wissenschaftlern in ganz Europa und förderte mit Nachdruck und Begeisterung den wissenschaftlichen Nachwuchs. Humboldt war auch ein leidenschaftlicher Humanist und ein Kosmopolit. Er war überzeugt, dass es keine minderwertigen Völker und Kulturen gibt.

Alexander von Humboldts Leben ist viel-bewegt und viel-beschrieben – was ist uns vertraut, was bleibt uns fremd? In welcher Hinsicht kann er uns Inspiration und Vorbild sein – als Forschender, als Forschungsförderer und als politischer Mensch?

Prof. Helmut Schwarz, Mitglied des Festkuratoriums zum 250. Gründungsjubiläum der TU Bergakademie Freiberg, studierte, promovierte und habilitierte an der TU Berlin im Fach Chemie. Er erhielt an derselben Universität zunächst die Professur für Theorie und Praxis der Massenspektrometrie, danach die Professur für Organische Chemie. 1991 wurde Professor Schwarz als eines der ersten neuen Mitglieder in die wiedereröffnete Akademie Gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt aufgenommen. Er ist Mitglied weiterer Akademien der Wissenschaften in Europa. Seit 2008 ist Schwarz Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, seit dem Jahr 2010 ist er im Präsidium der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften tätig.

08. Dezember 2014 – Unbekannt

Gutachter für EU-Projekte gesucht

Die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt gab bekannt, dass die Europäische Kommission in bestimmten Bereichen Experten für die Gutachtertätigkeiten im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 sucht.
Speziell für den Bereich Raumfahrt und seine direkten wie indirekten Anwendungen seien in der Gutachterdatenbank nur sehr wenige Experten aus der Forschung aus Deutschland registriert.

In der Datenbank zur Evaluierung von Anträgen zur Projektförderung können sich potenzielle Gutachterinnen und Gutachter unter Angabe von Stichwörtern Ihrer Disziplin eintragen (detailliertere Informationen finden Sie auf der Internetseite des EU-Büros <http://www.horizont2020.de/antrag-gutachter.htm>). Die Auswahl erfolgt in erster Linie nach Kompetenz, Erfahrungen und Kenntnissen; daneben wird auch auf die geographische Vielfalt und einen ausgeglichenen Anteil aus den verschiedenen Bereichen, wie Hochschule, Industrie sowie sonstige Organisationen geachtet.

In diesem Zusammenhang bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt  Anfang des kommenden Jahres 2015 eine kostenlose Gutachter-Veranstaltung. Eingeladen sind alle Interessenten, die mehr über die Tätigkeit als Begutachtende erfahren oder ihr bereits aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm vorhandenes Profil aktualisieren möchten, um auch in Horizon 2020 berücksichtigt zu werden.

Wann:   22. Januar 2015
Wo:       Deutschen Zentrum Luft- und Raumfahrt, Raumfahrtmanagement
Königswinterer Str. 522-524, 53227 Bonn

Zur Anmeldung reicht einfach eine E-Mail senden an .

Die Agenda, sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Veranstaltungsseite <http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-9242/3638_read-41532/>

Bitte geben Sie diese Informationen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  in Ihrem jeweiligen Bereich weiter. Sie können ebenso dazu beitragen, Promovierte mit entsprechenden Fachkompetenzen als Experten für das Gutachterverfahren zu gewinnen. Diese können den Fachbereichen oder Instituten der Raumfahrt angehören; aber auch andere Bereiche sind hier gefragt, die den Raumfahrtbereich indirekt tangieren, z. B.

  • Elektrotechnik,
  • Energie,
  • Erdbeobachtung, Fernerkundung
  • Kommunikationstechnologien,
  • Nanotechnologie,
  • Navigation
  • Umwelt,
  • Verkehr und Transport,
  • Werkstoffe

Vielleicht haben Sie Ideen, wer für Raumfahrt-tangierende Bereiche noch in Frage käme.

Ansprechpartner bei der NKS Raumfahrt:

Brigitte Ulamec              und    Marc Jochemich
Telefon 0228 447-331   und     0228 447 512
————————–

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Raumfahrtmanagement | EU, Nationale Kontaktstelle | Königswinterer Str. 522-524 | 53227 Bonn

07. November 2014 – Unbekannt

Deutscher Studienpreis für die wichtigste Dissertation des Jahres

Mit diesem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fachlich herausragende Forschungsarbeiten aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Relevanz sind. An der aktuellen Ausschreibung können Promovierte teilnehmen, die im Jahr 2014 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abschließen.

Einsendeschluss ist der 1. März 2015.

Der Deutsche Studienpreis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland: Die drei Spitzenpreiträger aus der Sektion Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften erhalten jeweils 25.000 Euro.

Bei Fragen zum wettbewerb wenden Sie sich gerne an Friederike Schneider, Körber-Stiftung, unter 040-80 81 92 – 143.

Die kompletten Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.studienpreis.de.

20. Oktober 2014 – Unbekannt

Hochschulwettbewerb: MINTernational Digital

Die Daimler und Benz Stiftung, der Daimler-Fonds und der Stifterverband möchten die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Maßnahmen und Formate zur Internationalisierung und Digitalisierung ihrer MINT-Bildung unterstützen.

Im Rahmen der Programminitiative MINTernational haben sie daher den Förderwettbewerb „MINTernational Digital“ aufgelegt. Er ist die zweite Ausschreibungsrunde der Programminitiative MINTernational. Alle Hochschulen sind zur Antragsstellung aufgerufen. Die Teilnahme an der vorausgegangenen Ausschreibung ist nicht Voraussetzung für eine mögliche Förderung in dieser Wettbewerbsrunde.

Mit dem Wettbewerb „MINTernational Digital“ sollen die besten Beispiele für digitale Lern- und Informationsangebote an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland identifiziert und ausgezeichnet werden. Die zu prämierenden Projekte sollen innovativ und modellhaft den Einsatz digitaler Medien bei der Internationalisierung der MINT-Fächer nutzen. Hierbei kann es sich um deutsch- und/oder fremdsprachige Angebote handeln.

Die gesamte Ausschreibung zum Wettbewerb finden Sie hier.

14. Oktober 2014 – Corina Dunger

13. Krüger-Kolloquium

Beim 13. Krüger-Kolloquium am 22. Oktober 2014 gewährt Frau Prof. Silberhorn, die jüngste Leibniz-Preisträgerin, Einblicke in ihre Spitzenforschung zur experimentellen Quantenoptik. Ab 18:00 Uhr erklärt sie in der Alten Mensa, wie sie Hackern das Handwerk legen will.

Prof. Dr. Silberhorn

 

 

 

 

 

In ihrem Vortrag zeigt uns Christine Silberhorn eine neue, interessante Seite des Lichts auf. Licht spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Es kann in sehr verschiedenen Formen auftreten. Die Betrachtung der Quanteneigenschaften des Lichtes erlaubt faszinierende Einblicke in die ungewöhnlichen Vorhersagen, die sich aus der Quantenphysik ergeben. Als Informationsträger können damit Quanten-Lichtzustände in der Kommunikation und Informationsverarbeitung die Tür zu einer vollständig neuen Technologie öffnen.

Mit ihrer Forschung will Christine Silberhorn Hackern das Leben schwer machen: Sie arbeitet an einer sicheren Datenübertragung, nutzt dazu die Eigenschaften des Lichts. Die kleinsten Einheiten, in die Licht zerlegt werden kann – Photonen oder Quanten – erhalten Informationen aufgeprägt, die sie dann von einem Computer zum nächsten transportieren. Sobald der zweite Rechner die Daten gelesen hat, verliert das Lichtteilchen die Information und wird somit quasi zu einem Wegwerf-Datenspeicher, wertlos für Hacker. Quantenkryptographie heißt der Fachbegriff.

Frau Prof. Silberhorn ist die jüngste Trägerin des Leibniz-Preises 2011. Bereits mit 36 Jahren hatte sie sich eine Spitzenstellung in der experimentellen Quantenoptik mit enormer internationaler Sichtbarkeit erworben. 2013 ist sie in die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt, aufgenommen worden.

Nach der Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg 2002 und der Habilitation 2008 an gleicher Universität war sie bis 2011 Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe, Integrierte Quantenoptik, am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen. Im April 2010 übernahm sie den Lehrstuhl für Angewandte Physik, Integrierte Quantenoptik, an der Universität Paderborn.