13. November 2014 – Mirjam Janowitz

3. Treffen Facharbeitskreis -Videos in der Lehre-

Unbenannt

Am 14. November 2014 von 14 bis 17 Uhr findet das 3. Treffen des Facharbeitskreis »Videos in der Lehre« statt. Wir hatten uns innerhalb der letzten eineinhalb Wochen auf
dieses Datum verständigt.
Thematisch wollen wir an die letzten Treffen anknüpfen:
– Vorstellung der neuen und „alten“ Teilnehmer
– Stand von „INPULS: Internationales Doppelabschluss Masterprogramm
Automotiv Engineering“ (J. Hrdlička & Kollegen, TUC)
– Kurzvorstellung VI-LAB bzw. der videobasierten Qualifizierung von
E-Tutoren (N. Seidel, TUD)

Das Treffen soll diesmal nicht in Präsenz, sondern per Videokonferenz
(DFNVC multipoint, kein Adobe Connect oder Skype!) stattfinden. Sie
können sich dazu von ihrem Windows- oder Mac-Rechner* über die
kostenfreie Software Cisco Jabber einwählen. Dies erfordert eine
Registrierung bei Cisco, den Download und die Installation der Software.
Alternativ dazu können Sie sich auch erkundigen, wo sie an Ihrer
Hochschule ein Videokonferenzsystem finden.

Der DFNVC-Mehrpunkt-Konferenzraum lautet:

Eine Anleitung finden Sie hier:
Weitere Informationen, wie z.B. die Protokolle der letzten Treffen,

finden Sie wie immer auf der Webseite des Facharbeitskreises:
* Linux: Windows-Version von Jabber über Wine starten.

07. November 2014 – Unbekannt

Deutscher Studienpreis für die wichtigste Dissertation des Jahres

Mit diesem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fachlich herausragende Forschungsarbeiten aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Relevanz sind. An der aktuellen Ausschreibung können Promovierte teilnehmen, die im Jahr 2014 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abschließen.

Einsendeschluss ist der 1. März 2015.

Der Deutsche Studienpreis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland: Die drei Spitzenpreiträger aus der Sektion Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften erhalten jeweils 25.000 Euro.

Bei Fragen zum wettbewerb wenden Sie sich gerne an Friederike Schneider, Körber-Stiftung, unter 040-80 81 92 – 143.

Die kompletten Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.studienpreis.de.

29. Oktober 2014 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Erfolgsteam »Junge Frauen an die Spitze!« im Gespräch

„Forschung ist Freiheit…“

Nachwuchswissenschaftlerinnen vom „Erfolgsteam. Junge Frauen an die Spitze“ der TU BAF diskutierten am 22.10.2014 mit Professorin Christine Silberhorn von der Universität Paderborn. Christine Silberhorn, seit 2010 Professorin für Angewandte Physik mit dem Forschungsschwerpunkt Integrierte Quantenoptik und jüngste Trägerin des Leibniz-Preises 2011, war Gast des 13. Krügerkolloquiums an der TU BAF und nahm sich im Rahmen dessen Zeit für ein Gespräch mit den Doktorandinnen.

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Silberhorn präsentierte dabei den Doktorandinnen ihr Forschungsfeld und zeigte ihre berufliche und persönliche Erfolgsgeschichte auf. Ihre Karriere sei, wie sie betonte, gar nicht geradlinig geplant gewesen. Es sei vielmehr die Neugierde an der Wissenschaft gewesen, die sie den Weg in die Physik finden und letztlich Wissenschaftlerin werden ließ. Neben ihrem Forschungsdrang, der bis heute anhält, hätten sie auf ihrem Weg zum Erfolg viele Menschen, unter anderem ihr Doktorvater und ihr Mann, unterstützt. Prägend für ihre Entwicklung, so Silberhorn, sei auch ihr Aufenthalt an der Universität Oxford gewesen, an der sie von 2003 bis 2004 als Post-Doctoral Research Assistent an den Clarendon Laboratories tätig war. Ein wichtiger Karriereschritt, der für sie zugleich Unsicherheit hinsichtlich der Planbarkeit einer wissenschaftlichen Laufbahn bedeutete. Dennoch ergriff sie diese Chance, um sich letztlich auch gegen den Beruf als Lehrerin zu entscheiden.

Ihre Motivation Professorin zu werden, war vor allem die Freiheit zu Forschen. In ihrer Tätigkeit als Professorin habe sie aber auch lernen müssen, Führungsaufgaben zu übernehmen. Silberhorn bevorzugt einen nicht autoritären Führungsstil und schätzt es, Verantwortung abzugeben oder aber auch Kritik zuzulassen. Sie unterstrich zugleich, dass Frauen anders führen würden. Wichtig seien ihr zudem die Reflexionen im Umgang mit den Menschen und die Zusammenarbeit mit ihrer Arbeitsgruppe.Silberhorn kritisierte, dass für Frauen eine wissenschaftliche Laufbahn  noch immer schwierig zu realisieren sei. Dennoch appellierte sie an die Nachwuchswissenschaftlerinnen, Rahmenbedingungen für sich selbst zu finden, um „Spaß“  an der Wissenschaft zu haben und bei persönlichen Entscheidungen Kompromisse einzugehen.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Christine Silberhorn ein wichtiges Thema. So sei es selbstverständlich für sie, ihre Tochter mit an die Universität zu nehmen – ihre Arbeitsgruppe unterstützt sie dabei. Sie empfahl den Doktorandinnen für ihren Berufsweg insbesondere Selbstsicherheit zu entwickeln und einen eigenen Weg – auch mit Familie – zu finden.

20. Oktober 2014 – Mirjam Janowitz

2. Treffen des Facharbeitskreis E-Assessment

Einladung zum 2. Treffen des Facharbeitskreis E-Assessment
11.12.2014: Kompetenzorientierung in E-Assessments

Termin: 11. Dezember 2014; 11:00 – 14:00 Uhr
Ort: Universität Leipzig, Ritterstraße 9-13 |3. Etage | Besprechungsraum der Qualitätspakt Lehre Projekte

Die Studiengangsreformen infolge des Bologna-Prozesses haben auf die Curricula der
Universitäten verschiedenste Auswirkungen gehabt: ein zentraler Aspekt ist dabei das durch
die Modularisierung angestiegene Prüfungsvolumen. Diesem muss einerseits mit strukturelladministrativen Veränderungen Rechnung getragen werden, andererseits haben sich die Anforderungen an das Lehrpersonal und die Studierenden durch den Zuwachs verschoben. Eine Möglichkeit dem erhöhten Zeit- und Ressourcenaufwand für die Prüfungsplanung, -durchführung und -korrektur in den Instituten langfristig zu begegnen, ist die Verlagerung der herkömmlichen Papierprüfungen auf elektronische Prüfverfahren, E-Assessments.
Für die Durchführung elektronischer Prüfungen bedürfen die herkömmlichen Verfahren einer zusätzlichen Rationalisierung, Objektivierung und Umstrukturierung. Zudem gilt es der Herausforderung der Formulierung qualitativ hochwertiger E-Assessment-Fragen zu begegnen. Das zweite Treffen des Facharbeitskreises E-Assessment wird sich ausführlicher der Diskussion der Möglichkeit zur Gestaltung kompetenzorientierter E-Assessments unter der Berücksichtigung von Spezifika naturwissenschaftlicher- ebenso wie geistes- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen widmen.
Wir konnten dazu Prof. Dr. Heinz-Werner Wollersheim (Universität Leipzig; Inhaber der Professur für Allgemeine Pädagogik) für eine Projektvorstellung des Qualifizierungsprogramms TASKtrain – Kompetenzorientierte Qualifizierung von Hochschullehrenden zur Konzeption und Erstellung von E Prüfungsaufgaben gewinnen. In der weiteren Diskussion sollen dann fachspezifische Anforderungen an die Gestaltung kompetenzorientierter E-Assessments und Fragenformate herausgearbeitet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, aktuelle Projekte im Bereich E-Assessment vorzustellen und im Kreise interessierter Fachkolleg/-innen zu besprechen.
Im Anschluss an das Treffen ist bei einem gemeinsamen Mittagessen Zeit für den weiteren kollegialen Austausch zum Thema.
Bitte bestätigen Sie zur besseren Planung Ihre Teilnahme am Facharbeitskreis per Mail an bis spätestens zum 01.12.2014. Sollten Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen zur Veranstaltung haben, können Sie sich gern jederzeit an mich wenden.
Es besteht zudem die Möglichkeit zur Übernahme von Reisekosten, bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu ebenfalls an mich.
Mit freundlichen Grüßen,
Caroline Mehner