GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

27. März 2015 – Alena Fröde

Finanzierungsbeihilfen für Auslandsaufenthalte und Konferenzteilnahmen

Young GEOMATENUM International
Internationales Stipendien- und Bildungsprogramm für Doktorand_innen der TU Bergakademie Freiberg

Mit dem vom DAAD – geförderten dreijährigen Projekt IPID4all: „Young GEOMATENUM International“ fördert die Graduierten- und Forschungsakademie die internationale Mobilität und Präsenz der Doktorand_innen der TU Bergakademie Freiberg und begleitet sie in ihrer individuellen und internationalen akademischen Entwicklung.

Ziel und Inhalte der Förderungsmöglichkeiten finden Sie in der ausführlichen Ausschreibung YOUNG GEOMATENUM International

Neuer Bewerbungsschluss ist der 15.07.2015. Bewerbungen sind schriftlich zu richten an die Graduierten- und Forschungsakademie: Alena Fröde, E-Mail:

02. März 2015 – Mirjam Janowitz

Rege Beteiligung am LiT.Shortcut Aktivierung im Hörsaal

„[…] ich danke Ihnen herzlichst […] fuer das hoechst interessante LiT.Shortcut, an dem ich an diesem Dienstag teilnehmen durfte, und dessen einwandfreie Organisation und Durchfuehrung, und ich freue mich schon auf die weiteren Veranstaltungen!“ Lehrende der TU-Bergakademie Freiberg über den LiT.Shortcut Aktivierung im Hörsaal.

Hinaus aus dem Workshop-Raum, hinein in die Hörsaal Umgebung. Dies war das Motto des LiT.Shortcuts Aktivierung im Hörsaal am Dienstag 24.2. Passend zum Thema lud das Lehrpraxis im Transfer Projekt in den Hörsaal im Rammlerbau. In vertrauter Umgebung waren die teilnehmenden Lehrenden eingeladen, den Erfahrungen unserer Experten zu lauschen und Clicker und myTU App einmal selbst zu testen.

Den Auftakt machte Jun. Prof Gero Frisch, der uns von seinen Erfahrungen mit den Clickern von Turning Point an der University of Leicester, UK erzählte. Prof. Frisch machte einen interessanten Einstieg zu der Art wie man Clicker Fragen formulieren muss und welche Ziele ein Lehrender mit dem Einsatz von Clickern verfolgen kann.

Den 2. Kurzvortrag wurde von Prof. Konrad Froitzheim zur myTu App und der neuen ASSIST App gehalten. Er stellte die Funktionen der Apps vor und gab einen spannenden Ausblick auf die bald zu erwartende ASSIST App, mit der auch Abstimmungen im Hörsaal möglich sein werden. Prof. Froitzheim ging zurück zu den Anfängen der myTU App und erzählte von dem Ziel den „Kampf um die Pixel“ während der Vorlesung mit der Entwicklung der App, aufzunehmen.

Für die didaktische Einrahmung war Prof. Peter Riegler von der Ostfalia nach Freiberg eingeladen. In einer spannenden Beispiel Vorlesung, machte er den Ablauf der Peer Instruction Methode für die Teilnehmenden des Shortcuts erfahrbar.

Zum Erfolg des Shortcuts führten allerdings die Teilnehmenden selbst. Mit vielen spannenden Fragen und Diskussionen beteiligten sich alle Anwesenden und bereiteten allen somit einen interessanten Vormittag.

Weitere LiT.Shortcuts finden Sie in unserem Kursprogamm.

 

17. Februar 2015 – Corina Dunger

Förderprogramm SASTIP (Sachsen fördern durch internationale Postdocs)

2015 startet mit SASTIP – Sachsen fördern durch internationale Postdocs ein neues Förderprogramm, das internationale Postdocs in der Übergangsphase von der Promotion zum Berufseinstieg unterstützt. Mit dem SASTIP-Stipendium erhalten diese Postdoktoranden/-innen vier Monate lang die Möglichkeit, Arbeitsfelder und -perspektiven auf dem sächsischen Arbeitsmarkt kennenzulernen und sich beruflich zu orientieren. SASTIP wird aus dem Initiativbudget des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst für zunächst ein Jahr gefördert.

Bewerben können sich internationale Postdoktoranden_innen, die ihre Promotion an einer sächsischen Universität vor nicht länger als einem Jahr abgeschlossen haben. Bewerbungen sind bis zum 15. März 2015 an die Graduiertenakademie der TU Dresden zu richten.

Die Programmausschreibung sowie die nötigen Bewerbungsunterlagen zum Download finden sich hier:

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/graduiertenakademie/finanzierung  –> GA-Förderprogramme –> SASTIP (Sachsen stärken durchinternationale Postdocs).

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Graduiertenakademie der TU Dresden, Mommsenstr. 7, 01069 Dresden, E-Mail: , Tel.: 0351 – 463 42241

16. Februar 2015 – Mirjam Janowitz

Ausschreibung Förderung der Gleichstellung und Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung von jungen Wissenschaftlerinnen

Die Rektoratskommission „Förderung der Gleichstellung“ möchten Sie darüber informieren, dass auch im Jahr 2015 Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und der Familienfreundlichkeit an unserer Hochschule unterstützt werden. Es gibt dafür wieder eine Ausschreibung .

Entsprechende Anträge können bis zum 16. März 2015 an das Prorektorat Forschung eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die geförderten Maßnahmen gegenüber den Vorjahren im Sinne einer gezielten Förderung von Aktionen etwas angepasst wurden.

Ebenso wird das Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung von junge Wissenschaftlerinnen während ihrer Habilitation bzw. Post Doc Phase wieder ausgeschrieben.

05. Februar 2015 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Podiumsdiskussion

Familie ist Pflege!

Podiumsdiskussion_2

Die Prognosen zur steigenden Zahl der Pflegebedürftigen sind bekannt. Was konkret leisten Arbeitgeber_innen derzeit, um Mitarbeiter_innen, die Angehörige pflegen, zu unterstützen? Welche Bedarfe gibt es bei (berufstätigen) Pflegenden und welche Strukturen existieren an den sächsischen Universitäten? Die Podiumsdiskussion „Frau*, Mann* studiert, lehrt und pflegt – Neue Herausforderungen in der Faireinbarkeit von Familie und Beruf?“ nahm sich des hochaktuellen Themas an.

Dass bei vielen sächsischen Unternehmen die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch nicht auf der Tagesordnung steht, ergab eine Befragung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (http://www.zarof-gmbh.de/personalentwicklung-organisationsenwicklung/afb-vereinbarkeit-beruf-und-familie-pflege/). Kathrin Rieger, ZAROF. GmbH, präsentierte aus dieser Befragung auch ein weiteres Ergebnis: Pflegeverantwortung übernehmen vorwiegend Frauen. Matthias Jakob, Technikerkrankenkasse, unterstrich dies auch mit Zahlen: Nur 21 % der Pflegenden waren laut einer Studie der TK von 2014 männlichen Geschlechts. Dies sei, wie Katrin Pilz, Stadtverwaltung Freiberg, anmerkte, eine extreme Belastung für Frauen, die Pflegeaufgaben übernehmen würden.

Ein gutes Netzwerk, sensibilisierte Arbeitgeber_innen bzw. Personalleiter_innen und flexible Arbeitszeiten könnten dies abfedern und Pflegenden die notwendigen Freiräume schaffen. Ein Modell, das ohne große Kosten und ohne komplizierte Maßnahmen Arbeitnehmer_innen mit Pflegeaufgaben in ihrer Tätigkeit unterstützen könnte, stellte Kathrin Rieger vor. Im Gegensatz dazu wurde deutlich, dass an den sächsischen und vielen deutschen Universitäten ein Handlungsbedarf nur zaghaft erkennbar sei. Franziska Pestel betonte, dass sich die sächsischen Hochschulen zunehmend der Vereinbarkeit von Pflege und Studium mit allen Problematiken annehmen müssten.

Fazit: Grenzen finanzieller oder struktureller Art machen Berufstätigen mit Pflegeaufgaben noch immer das Leben schwer. Wichtig sei, Fürsorge dafür zu tragen, dass pflegende Menschen selbst nicht durch ihre Tätigkeit pflegebedürftig würden. Und: Auch die Politik ist gefragt, den Begriff Pflege neu zu definieren. Denn der Familienbegriff schließt zweifellos die Pflege von Angehörigen ein.