GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

20. Oktober 2014 – Unbekannt

Hochschulwettbewerb: MINTernational Digital

Die Daimler und Benz Stiftung, der Daimler-Fonds und der Stifterverband möchten die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung konkreter Maßnahmen und Formate zur Internationalisierung und Digitalisierung ihrer MINT-Bildung unterstützen.

Im Rahmen der Programminitiative MINTernational haben sie daher den Förderwettbewerb „MINTernational Digital“ aufgelegt. Er ist die zweite Ausschreibungsrunde der Programminitiative MINTernational. Alle Hochschulen sind zur Antragsstellung aufgerufen. Die Teilnahme an der vorausgegangenen Ausschreibung ist nicht Voraussetzung für eine mögliche Förderung in dieser Wettbewerbsrunde.

Mit dem Wettbewerb „MINTernational Digital“ sollen die besten Beispiele für digitale Lern- und Informationsangebote an den staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland identifiziert und ausgezeichnet werden. Die zu prämierenden Projekte sollen innovativ und modellhaft den Einsatz digitaler Medien bei der Internationalisierung der MINT-Fächer nutzen. Hierbei kann es sich um deutsch- und/oder fremdsprachige Angebote handeln.

Die gesamte Ausschreibung zum Wettbewerb finden Sie hier.

14. Oktober 2014 – Corina Dunger

13. Krüger-Kolloquium

Beim 13. Krüger-Kolloquium am 22. Oktober 2014 gewährt Frau Prof. Silberhorn, die jüngste Leibniz-Preisträgerin, Einblicke in ihre Spitzenforschung zur experimentellen Quantenoptik. Ab 18:00 Uhr erklärt sie in der Alten Mensa, wie sie Hackern das Handwerk legen will.

Prof. Dr. Silberhorn

 

 

 

 

 

In ihrem Vortrag zeigt uns Christine Silberhorn eine neue, interessante Seite des Lichts auf. Licht spielt in unserem Alltag eine wichtige Rolle. Es kann in sehr verschiedenen Formen auftreten. Die Betrachtung der Quanteneigenschaften des Lichtes erlaubt faszinierende Einblicke in die ungewöhnlichen Vorhersagen, die sich aus der Quantenphysik ergeben. Als Informationsträger können damit Quanten-Lichtzustände in der Kommunikation und Informationsverarbeitung die Tür zu einer vollständig neuen Technologie öffnen.

Mit ihrer Forschung will Christine Silberhorn Hackern das Leben schwer machen: Sie arbeitet an einer sicheren Datenübertragung, nutzt dazu die Eigenschaften des Lichts. Die kleinsten Einheiten, in die Licht zerlegt werden kann – Photonen oder Quanten – erhalten Informationen aufgeprägt, die sie dann von einem Computer zum nächsten transportieren. Sobald der zweite Rechner die Daten gelesen hat, verliert das Lichtteilchen die Information und wird somit quasi zu einem Wegwerf-Datenspeicher, wertlos für Hacker. Quantenkryptographie heißt der Fachbegriff.

Frau Prof. Silberhorn ist die jüngste Trägerin des Leibniz-Preises 2011. Bereits mit 36 Jahren hatte sie sich eine Spitzenstellung in der experimentellen Quantenoptik mit enormer internationaler Sichtbarkeit erworben. 2013 ist sie in die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt, aufgenommen worden.

Nach der Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg 2002 und der Habilitation 2008 an gleicher Universität war sie bis 2011 Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe, Integrierte Quantenoptik, am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen. Im April 2010 übernahm sie den Lehrstuhl für Angewandte Physik, Integrierte Quantenoptik, an der Universität Paderborn.

27. August 2014 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Spitzenfrauen-Gespräch

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„Kleine Schritte als Teil eines großen Ganzen sehen…“ – Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen im Gespräch mit der Human Resources Managerin Ella Seel

Die Nachwuchswissenschaftlerinnen vom „Erfolgsteam. Junge Frauen an die Spitze“ der TU BAF diskutierten am 22.08.2014 ausgiebig und auf Augenhöhe mit Ella Seel, Personalleiterin des Pierburg-Werkes in Hartha. Frau Seel stellte im Gespräch nicht nur das in Sachsen ansässige Unternehmen Pierburg vor, sondern gab auch Einblicke in ihre berufliche und persönliche Erfolgsgeschichte.

Seel, die im Hauptsitz ihrer international agierenden  Firma in Neuss bei Düsseldorf bereits als Azubi lernte, dann übernommen und schließlich in verschiedenen Abteilungen ihres Unternehmens tätig war, betonte, dass sie stets Chancen für eine Karriere ergriff und offen gegenüber neuen Herausforderungen war. Leidenschaft für Ihre Arbeit, Aufgeschlossenheit und das Vertrauen in ihr Können seitens ihrer Vorgesetzten, so Seel, hätten sie schließlich in eine Führungsposition gebracht. Geprägt haben sie auch ihre internationalen Erfahrungen, vor allem ein beruflicher Aufenthalt in Mexiko. Ihre Karriere beim Unternehmen war keineswegs geradlinig geplant, denn Seels eigentlicher Traum war ein Studium der BWL mit Schwerpunkt Controlling.

Vor knapp drei Jahren kam Ella Seel nach Sachsen, um ihre Stelle als Personalleiterin anzutreten. „Kein leichter Anfang“ wie sie selbst betonte, da sie aus der Großstadt Düsseldorf nach Hartha bei Dresden kam und ein Ressort mit neuen Aufgaben und Mitarbeitern übernahm. Einer Herausforderung, der sie sich stellte.

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Den Gesprächsnachmittag prägte Ella Seel durch ihre aufgeschlossene und aufrichtige Persönlichkeit. So fanden viele Fragen aus dem Publikum offene Ohren. Frau Seel unterstrich, dass Führen für sie insbesondere Gestaltungswille, Präsenz und aktives Engagement bedeuten. Dennoch sei es wichtig, Führungskräfte zu trainieren und als Führungskraft auch jeden Menschen individuell zu berücksichtigen. Sie gab den Doktorandinnen mit auf den Karriere-Weg das Vertrauen zu haben, etwas zu schaffen, mit offenen Augen durch das Leben zu ziehen und Mut zu haben, sich auf Neues einzulassen.

 

 

19. August 2014 – Unbekannt

Umfrageergebnisse der Kompetenzschule veröffentlicht

Im April haben wir im Rahmen unserer vom ESF und Freistaat Sachsen geförderten Kompetenzschule eine Umfrage unter den Kursteilnehmenden durchgeführt. Herausfinden wollten wir damit, welche Wirkungen das bisherige Angebot erzielt hat. Daraus können wir weitere Entwicklungen und Anpassungen vornehmen. Vielen Dank an alle, die uns mit ihrer Teilnahme unterstützt haben. Die Ergebnisse stehen ab sofort zur Verfügung. Und zwar hier: Umfrageergebnisse

29. Juli 2014 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Call Interdisziplinäres Symposium für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen (ISINA)

Call for Lectures

ISINA-Fachsymposium am 11. und 12. März 2015 an der TU Chemnitz

Call for Lectures verlängert: Themenvorschläge sind bis 15. August 2014 einzureichen!

Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen sind herzlich eingeladen, ihre fachliche Expertise in Form eines 45‐minütigen Vortrages einzubringen. Themen aus dem gesamten Spektrum der Fachbereiche Naturwissenschaften, Mathematik, Maschinenbau, lektrotechnik/ Informationstechnik sowie Informatik sind willkommen. Geben Sie als Dozentin des fachwissenschaftlichen Symposiums Ihre beruflichen und fachlichen Erfahrungen weiter!

Der Umfang der Themenvorschläge soll maximal eine Seite betragen. Inhalte des Exposés sind der Titel der Veranstaltung sowie eine kurze inhaltliche Beschreibung des Themenbeitrags. Themenvorschläge reichen Sie bitte per E‐Mail ein an: isina@tu‐chemnitz.de.

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ISINA

Innovative Ideenfindung, die Entfaltung von Kreativität und das Bestreiten neuer (Forschungs-) Wege stehen im Fokus des fachlichen Austausches des interdisziplinären Symposiums. Das Symposium richtet sich sowohl an Expertinnen aus der Wissenschaft als auch an weibliche Fach- und Führungskräfte aus der Wirtschaft. Durch die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft können wechselseitig Innovationspotenziale erschlossen und Anregungen für die eigene Arbeit gewonnen werden. Der Zugang zu zukunftsweisenden Forschungsfeldern und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen dient zugleich als Impulsgeber für die Unternehmen. Hochkarätige Expertinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft können sich miteinander vernetzen und viel versprechende Kooperationen aufbauen.

Somit richtet sich das Symposium zugleich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Studentinnen mit dem Ziel der Weichenstellung für die zukünftige Karriere an Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen oder in innovativen Unternehmen. ISINA bietet die Plattform für Wissenstransfer und Austausch zu Themen wie Interdisziplinäre Forschung, Erfolgsstrategien sowie Impulse zu innovativen Arbeitsformen. 

Weitere Informationen unter: http://www.tu-chemnitz.de/gleichstellung/isina/