GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

05. Dezember 2016 – Corina Dunger

Sommerschule in Japan

Bewerbungen für eine Sommerschule in Japan für das Fiskaljahr 2017 (Ende 31.03.2018) können bis spätestens zum 15.01.2017 beim DAAD eingereicht werden.

JSPS Summer Programme

Bewerber:

  • Bachelorabsolventen/innen in Masterstudiengängen, gegen Ende ihres Masters
  • Doktoranden/innen, wenn die formelle Annahme als Doktorand/in nachgewiesen werden kann
  • Post-Doktoranden/innen mit Abschluss der Promotion spätestens zum 01.04.2017
  • Post-Doktoranden/innen, wenn die Promotion nicht länger als 6 Jahre zurückliegt

Dauer:

13.06.-23.08.2017

Nähere Informationen finden Sie hier:

https://www.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?status=&target=&subjectGrps=&daad=&q=jsps%20summer&page=1&detail=10000362.

20. Oktober 2016 – Corina Dunger

20. Krüger-Kolloquium mit Prof. Ottmar Edenhofer

Prof. Ottmar Edenhofer
Prof. Ottmar Edenhofer

Ottmar Edenhofer und das 20. Krügerkolloquium. „Nach Paris: Herausforderungen für die Klimapolitik“ waren Titel und Inhalt des brillanten Vortrages, der alle Zuhörer in seinen Bann zog – und im Anschluss eine spannende und wiederum anregende Diskussion auslöste. Das beinahe als Tabu zu bezeichnende Thema Kohle stand im Fokus des Vortrages und mit klaren Worten und überzeugender Logik entwickelte Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, sowie stellvertretender Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) seine Thesen, die immer wieder den Bogen spannten von Deutschland über Europa bis zu globalen Fragen. Mit den diplomatischen Ergebnissen von COP 21 sind politische „Leitplanken“ verbindlich eingezogen worden, die unsere Welt wiederum verändern werden. Darin liegen gewaltige technologische und wirtschaftliche Chancen, die den Risiken eines weiteren Nichtstuns nicht nachstehen. Bemerkenswerterweise werden jedoch diese Chancen bislang nur rudimentär wahrgenommen und gerade auch Deutschland und die Europäische Union spielen ihr Potential bislang in keiner Weise konstruktiv aus.

Diese Veranstaltung war ein würdiges Jubiläum für das bereits 20. Krüger-Kolloquium. Die Stifterin, Dr. Erika Krüger, gab sich die Ehre und alle Teilnehmer drückten ihren Respekt und Dank an ihre Initiative aus, die gemeinsam mit den zahlreichen weiteren Aktivitäten der Krüger-Stiftung das akademische und intellektuelle Leben der TU Bergakademie Freiberg nachhaltig bereichert.

Autor: Prof. Jörg Matschullat

11. Oktober 2016 – Corina Dunger

20. Krüger-Kolloquium

Weltkugel aus Glas, Erde mit Gras und Sonne, Naturschutz, UmweltDer Weltklimagipfel in Paris, und was kommt danach? Das ehemalige Mitglied im Weltklimarat, Prof. Ottmar Edenhofer, ist Gast zum 20. Krüger-Kolloquium am 19. Oktober 2016 in der Alten Mensa. Gemeinsam mit Prof. Matschullat von der TU Bergakademie Freiberg diskutiert er über die Herausforderungen für die Klimapolitik, die sich daraus ergeben. Ab 18:00 Uhr berichtet Edenhofer über die Ergebnisse des Weltklimagipfels 2015.

Das ehemalige Mitglied des Weltklimarates Professor Ottmar Edenhofer hat den Bericht mit auf den Weg gebracht, der die Grundlage bildete für die Verhandlungen auf dem Klimagipfel in Paris Ende 2015. Nun zieht er Bilanz. Das Paris-Abkommen von 2015 ist ein diplomatischer Erfolg – aber kein Durchbruch in der Klimapolitik. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich auf die Festlegung eines Klimaziels und freiwillige Selbstverpflichtungen geeinigt. Jetzt gilt es, die Umsetzung der angestrebten Ziele durch eine internationale, globale Klimapolitik anzupacken, in der die Kooperation zwischen den Staaten stabilisiert und schrittweise ausgebaut wird.

Ohne einen Mindestpreis für CO2-Emissionen wird es jedoch nicht gehen: Er setzt einen dreifachen Anreiz für den Klimaschutz. Die Verbrennung von Kohle und Öl wird teurer, Energie aus Sonne und Wind attraktiver und es entstehen Einnahmen, die zur Finanzierung von Infrastruktur verwendet werden können. Diese Infrastrukturinvestitionen, wie Zugang zu sauberem Wasser, zu sauberem Strom und zu Transport, können Armut vermindern und die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften erhöhen. Damit würde die Klimapolitik auch kurzfristig Vorteile schaffen, die eine politische Umsetzung in vielen Ländern erleichtern.

Deutschland muss seine Ziele zur Emissionsminderung erreichen, um die deutsche Energiewende weiterhin als glaubwürdiges Vorbild zu erhalten. Ein Ausstieg aus der Kohlenutzung ist jedoch nicht im nationalen Alleingang realisierbar. Hierfür ist eine umfassende Reform des Emissionshandels notwendig.

Ottmar Edenhofer ist nicht nur Klimaforscher sondern auch Wirtschaftswissenschaftler, Philosoph und Theologe. Er ist Berater der Weltbank, der deutschen Regierung und der Europäischen Kommission sowie des Papstes. Er prägte die viel beachtete Umwelt-Enzyklika, die Papst Franziskus 2014 veröffentlichte. Edenhofer war im Führungskreis des Weltklimarates und leitete dort von 2008 bis 2015 die Arbeitsgruppe „Vermeidung des Klimawandels“.

Edenhofer ist Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change Berlin sowie stellvertretender Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Die Veranstaltung wird am 19. Oktober 2016 auch im Livestream übertragen unter: http://blogs.hrz.tu-freiberg.de/elearning/20kk/.

04. Oktober 2016 – Alena Fröde

Karrierewege nach der Promotion

Zur [ProRat] Mittagsrunde am 06.10.2016, 12-12 Uhr wird Frau Prof. Joseph zu Karrierewegen nach der Promotion informieren. Treff im großen Konferenzraum Neue Mensa

20. September 2016 – Corina Dunger

Netzwerke zur Doktorandenausbildung: EU-Ausschreibung 2016

Vor wenigen Tagen veröffentlichte die EU-KOM die diesjährige Ausschreibung  für Ausbildungsnetzwerke für Doktoranden,  die sogenannten ‚Innovative Training Networks‘ (ITN). Sie bilden eine Maßnahme  innerhalb des Mobilitätsprogramms Marie-Skłodowska-Curie. Bewerbungsfrist 10. Januar 2017.

ITN sind europäische Netzwerke von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. Ziel ist die Erweiterung ihrer wissenschaftlichen und allgemeinen Kompetenzen innerhalb eines internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- und Ausbildungsprogramms. Besonders wichtig ist die Beteiligung von Einrichtungen sowohl aus dem akademischen als auch aus dem nicht-akademischen Sektor.

In ITN ist ausschließlich eine Förderung von „Early-stage researchers“ vorgesehen. Dies sind Nachwuchswissenschaftler in den ersten vier Jahren (Vollzeit-Äquivalent) ihrer Forscherlaufbahn, beginnend mit dem Datum des Erwerbs eines Abschlusses, der formal erlaubt, ein Promotionsstudium aufzunehmen.

Die „Early-stage researchers“ können für einen Zeitraum von drei Monaten bis maximal drei Jahren in einem ITN eingestellt werden; die Laufzeit eines ITN beträgt insgesamt maximal vier Jahre.

Es gibt drei Varianten der Innovative Training Networks:

  • European Training Networks (ETN): Netzwerke aus mind. drei Einrichtungen (Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen etc.) aus unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten
  • European Joint Doctorates (EJD): Netzwerke aus mind. drei Einrichtungen (Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen etc.) aus unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten
  • European Industrial Doctorates (EID): Netzwerk aus mind. zwei Einrichtungen aus unterschiedlichen Sektoren (z.B. eine Hochschule und ein Unternehmen), lokalisiert in unterschiedlichen EU-Mitglied- oder assoziierten Staaten

Die Projekte sind offen für alle Forschungsbereiche bzw. -themen.

Die Finanzierung erfolgt sowohl für die Person des Forschers als auch für die Einrichung:

  • Forscher/innen: Gehälter, Zulagen, Zuschuss zu Forschungskosten
  • Antragstellende Institutionen: Zuschüsse zu Trainings-/Vernetzungsaktivitäten, Konferenzen, Koordinierung, Management und indirekte Kosten.

 

Kurzübersicht (KOWI): http://www.kowi.de/Portaldata/2/Resources/horizon2020/msca/H2020-MSCA-Factsheet-ITN-EN.pdf

 

Weitere Informationen, Link zur Ausschreibung  sowie Beratung und Unterstützung bietet die  Nationale Kontaktstelle Marie Curie:  http://www.nks-msc.de/de/inst-massnahmen-itn.php