07. Dezember 2018 – Dirk Schönfelder Studium

Freiberger Studenten entdecken Kanada

(Reisebericht von der WMC, Teil 2)

„Kanada ist nur einmal im Jahr“

„Kanada ist nur einmal im Jahr“ dachten wir uns als es um die Planung der Teilnahme an der diesjährigen World Mining Competition ging (siehe Blogeintrag vom 02.12.). So beschlossen wir, aus unserem Aufenthalt in Kanada noch mehr Erfahrungen und Eindrücke mitzunehmen und organisierten im Anschluss eine fachspezifische Exkursion in verschiedene kanadische Unternehmen.

Da sBild zeigt vier Studenten der TU Bergakademie Freiberg an den Niagara Fällen
4 Studenden von der TU Bergakademie Freiberg, Teilnehmer am WMC, auf Kanada-Tour (Andreas Hutterer, Dirk Schönfelder, Kai Burisch und Daniil Popov). Hier: Zwischenstopp an den Niagara-Fällen

Wir vier Studenten (Andreas Hutterer, Dirk Schönfelder, Kai Burisch und

Daniil Popov) begaben uns auf den Weg von Saskatoon nach Toronto. Die Strecke von über 3000 km haben wir in einem vom Freundeskreis des IAMs gesponserten Mietwagen bewältigt. Entlang dieser Strecke standen natürlich einige Termine auf dem Programm.

Zum Auftakt: Canadian Light Source Synchotron

Am Startpunkt Saskatoon wurden zwei Unternehmen angesteuert. Zum einen das Canadian Light Source Synchrotron und das Ingenieurbüro Hatch Ltd. Bei HATCH wurden eine Vielzahl von Projekten vorgestellt, die sich natürlich zu deutschen sehr unterscheiden und großes Interesse weckten.

Vier Studenten der Bergakademie Freiberg bei Hatch engineering
Besuch bei Hatch, einem im Rohstoffsektor weltweit aktiven Engineering Unternehmen

Kalidüger von Nutrien…

Das nächste Unternehmen auf der Reise hieß Nutrien, ein kanadisches Bergbauunternehmen und der weltweit größte Produzent von Kalidünger. Im Werk Lanigan konnten wir Eindrücke vom kanadischen Bergbaus sowie der dortigen Aufbereitung sammeln. Bilder eines Continuos Miner bei der Arbeit, oder Brech-Siebstufen mit anschließender Flotation in der Aufbereitung bleiben unvergessen.

… oder doch besser von K+S?

Weiter entlang der Route war der nächste Stopp eines der neusten und größten Solungsbergwerke, Bethune. Dieses wird von K + S Potash Canada geführt, die gleichzeitig auch unser Hauptsponsor waren. Ein absolut einzigartiges Projekt, welches sich schon als gigantisch erwies, als wir nur den endlos langen Kalizug vor dem Werksgelände gesehen haben.

4 Studenten der Bergakademie Freiberg bei K+S
Zwischenstopp bei K+S Potash

Helloween in Winnipeg

An Halloween waren wir mit Professoren und Studenten der Universität in Winnipeg verabredet. Dort besichtigten wir erst das Institut für Geologie und tauschten uns im Anschluss in gemütlicher Runde bei Pizza und Bier über Lehre und Wirtschaft im Bereich Bergbau aus.

Studenten der TU Bergakademie Freiber gbesuchen Universität WInnipeg
Halloween an der Uni Winipeg – ganz ohne Gespenster

Endlich am Ziel: Toronto!

Pünktlich zum Wochenende kamen wir in Toronto an, womit das Endziel der Reise erreicht war. Neben der Besichtigung der Universität von Toronto war auch ein Besuch der deutsch-kanadischen Industrie- und Handelskammer geplant. Ein interessanter Besuch, der uns viel über die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen beider Länder lehrte und über Arbeitserlaubnisse für Studenten aus anderen Ländern in Kanada aufklärte.

Studenten der TU Bergakademie Freiberg bei der AHK in Toronto
Besuch bei der Deutsch-Kanadischen AHK

Abschluss bei alten Bekannten!

Abgerundet wurde die Exkursion durch die Besichtigung der kanadischen Niederlassung der Firma HAVER & BOECKER, die der Autor (Dirk Schönfelder) bereits bei der vom IAM ausgerichteten Rheinlandexkursion in Deutschland kennengelernt hatte. Dort trafen wir auch auf einen Freiberger Maschinenbauabsolventen, Dieter Takev. Er zeigte uns die dortige Weberei und Siebmaschinenproduktion. Im Anschluss wurde intensiv über die Besonderheiten des kanadischen Marktes und der Siebmaschinenauslegung gesprochen.

Das Bild zeigt die Siebfertigung bei Haver Niagara in Kanada
Besuch bei Haver Niagara, über das Stammhaus in Deutschland im Freundeskreis des IAM vertreten und damit einer der Sponsoren unserer Reise

Dank an unsere Sponsoren!

Das Ende der Reise war erreicht und wir kehrten mit einer Menge Eindrücken und Erfahrungen wieder zurück nach Deutschland.
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und Unterstützern, die diese Reise ermöglicht haben. Vor allem beim Freundes- und Förderkreis des Institutes für Aufbereitungsmaschinen, welcher durch die frühe und verlässliche Zusage der Unterstützung, Planungssicherheit in diese Fachexkursion brachte.

Vielen Dank!

 

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