GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

22. Januar 2015 – Corina Dunger

Feierliche Verabschiedung der Promovierten und Habilitierten des Jahrganges 2014

Am 30. Januar 2015 ist es wieder soweit. In feierlichem Rahmen werden wir unsere Promovierten und Habilitierten verabschieden, die 2014 ihre Promotion  oder Habilitation erfolgreich abgeschlossen haben. Der Festakt beginnt 14:00 Uhr in der Alten Mensa der TU Bergakademie Freiberg.

Bereits zum 6. Mal bedankt sich die TU Bergakademie Freiberg bei ihren Promovierten und Habilitierten für deren Leistungen, die sie während der Promotion oder Habilitation in der Forschung und Lehre erbracht haben. Nach dem Rekord vom letzten Jahr haben noch einmal 4 junge Wissenschaftler mehr als im Vorjahr ihre Promotion erfolgreich beendet, somit wurden 2014 113 Doktorand_innen promoviert. Wie im Vorjahr sind ein Drittel der Graduierten junge Frauen. Fast ebenso viele Forscher_innen kamen aus dem Ausland – aus 22 Ländern weltweit – zur Promotion nach Freiberg. Dabei hatten 2014 die chinesischen und vietnamesischen Doktorand_innen die Nase vorn. 17 Promovierte werden an diesem Tag besonders geehrt, da sie mit dem Gesamtprädikat „Summa cum laude“ (mit Auszeichnung) abgeschlossen haben.

Ein besonderes Highlight wird die Uraufführung von Filmbeiträgen sein, in denen sich ehemalige Promovend_innen der TU Bergakademie mit ihren verschiedensten Berufswegen, die Promovierten offen stehen, vorstellen. Die Idee zu diesem Filmprojekt wurde in der Graduierten- und Forschungsakademie geboren und fand großes Interesse bei den Mitarbeitern der Öffentlichkeitsarbeit, dem Freiberger Alumni-Netzwerk sowie dem Verein Freunde und Förderer der Technischen Universität Bergakademie Freiberg, der die Umsetzung der Idee finanziell unterstützt. Die Mitarbeiter des Medienzentrums unserer Universität übernahmen die Film- und Schnittarbeiten. Nach der Verabschiedungsfeier werden die Aufnahmen für andere Veranstaltungen, Ausstellungen sowie für die Studienwerbung und Alumniarbeit weiter genutzt.

Auch das 2014 erstmalig im Anschluss der Festveranstaltung durchgeführte Löwenreiten auf dem Brunnen am Obermarkt findet eine Fortsetzung. Der Oberbürgermeister Bernd Erwin Schramm lässt es sich an diesem Tag nicht nehmen, die Strafzettel persönlich zu verteilen. Zum Rahmenprogramm gehört auch das Angebot, den Karzer zu besichtigen, das vom Freiberger Alumni Netzwerk FAN organisiert wurde.

Für die Festrede konnten wir Herrn Dr. Maciej Piechocki (Partner BearingPoint) gewinnen. Auch er ist ein echter ALUMNUS der TU Bergakademie Freiberg, er schloss 2007 seine Promotion erfolgreich an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften ab. In seiner bisher 10-jährigen Berufslaufbahn hat sich Dr. Piechocki auf die Themenschwerpunkte Digitalisierung und Regulatorik im Finanzdienstleistungssektor spezialisiert. Zu seinen Kunden zählen Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, die er berät und mit Services und Lösungen unterstützt. Er arbeitet mit einer Vielzahl internationaler regulatorischer Institutionen wie z.B. die Deutsche Bundesbank, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde, die Europäische Zentralbank und mit dem chinesischen Finanzministerium zusammen.

Wir freuen uns auf eine vielversprechende und tolle Veranstaltung.

16. Dezember 2014 – Unbekannt

Ausschreibung des Bertha Benz-Preises für Ingenieurinnen 2015

Mit dem „Bertha Benz-Preis“ zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die eine herausragende Promotion in Deutschland mit Dr.-Ing. abgeschlossen hat. Der Preis ist mit 10000 Euro dotiert.

Voraussetzung für die Nominierung:

Die Promotion zur Dr.-Ing. liegt zum Stichtag der Nominierungen nicht länger als ein Jahr zurück, und die Dissertation ist mit dem Prädikat „magna cum laude“ oder „summa cum laude“ bewertet.

Stichtag für Nominierungen: 1. März 2015

Vorschlagsberechtigt sind Universitäten und selbstständige Forschungsinstitute. es kann pro Fakultät jeweils nur ein Vorschlag eingereicht werden. Eigene Bewerbungen sind nicht möglich.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge an:

Susanne Hallenberger
Daimler und Benz Stiftung
Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Tel.: 06203 10920
Fax.: 06203 10925
E-mail:

 

Folgende Unterlagen werden in Papierform benötigt:

  • Kopie der Promotionsurkunde bzw. eine vorläufige Bescheinigung
  • Exposé (ca. 3 Seiten) mit den zentralen Ergebnissen der Forschungsarbeit
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Liste der wichtigsten Veröffentlichung
  • 2 die Nominierung begründende Gutachten
  • Kopien der Prüfungszeugnisse (Abitur, Vordiplom/Bachelor, Diplom/Master)
  • 1 Exemplar der Dissertation (kann bis zum 1.04.2015 nachgereicht werden)

Neben der wissenschaftlichen Originalität der Arbeit werden die praktische und gesellschaftliche Relevanz der Forschungsergebnisse bewertet. Die Ausschreibung richtet sich also insbesondere an Dissertationen mit einem ausgeprägten Anwendungsbezug; berücksichtigt wird demnach auch, ob z.B. Patente beantragt oder bereits erteilt wurden.

Kandidatinnen, deren Arbeit in die engere Wahl gelangt ist, werden unter Umständen zu einer Präsentation eingeladen. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, die sich aus unabhängigen Wissenschaftlern sowie Vertretern der Daimler AG und der Daimler und Benz Stiftung zusammensetzt.

09. Dezember 2014 – Corina Dunger

14. Krüger-Kolloquium

Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast beim 14. Krüger-Kolloquium – wie modern Alexander von Humboldt auch heute noch ist, will Prof. Helmut Schwarz am 14. Januar 2015 ab 18:00 Uhr in der Alten Mensa dem Publikum aufzeigen

Prof. Helmut Schwarz
Prof. Helmut Schwarz

In seinem Vortrag stellt Professor Schwarz den Naturforscher und Universalgelehrten Alexander von Humboldt vor, der wegweisende Leistungen in vielen Bereichen der Wissenschaft vollbracht hat. Das Genie Humboldts und sein Wissensdurst waren herausragend und sein Wirken in vielerlei Hinsicht grenzüberschreitend – er hat Maßstäbe gesetzt, die das Verständnis von Forschung bis heute prägen. Als begnadeter Netzwerker pflegte er Kontakte zu Wissenschaftlern in ganz Europa und förderte mit Nachdruck und Begeisterung den wissenschaftlichen Nachwuchs. Humboldt war auch ein leidenschaftlicher Humanist und ein Kosmopolit. Er war überzeugt, dass es keine minderwertigen Völker und Kulturen gibt.

Alexander von Humboldts Leben ist viel-bewegt und viel-beschrieben – was ist uns vertraut, was bleibt uns fremd? In welcher Hinsicht kann er uns Inspiration und Vorbild sein – als Forschender, als Forschungsförderer und als politischer Mensch?

Prof. Helmut Schwarz, Mitglied des Festkuratoriums zum 250. Gründungsjubiläum der TU Bergakademie Freiberg, studierte, promovierte und habilitierte an der TU Berlin im Fach Chemie. Er erhielt an derselben Universität zunächst die Professur für Theorie und Praxis der Massenspektrometrie, danach die Professur für Organische Chemie. 1991 wurde Professor Schwarz als eines der ersten neuen Mitglieder in die wiedereröffnete Akademie Gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt aufgenommen. Er ist Mitglied weiterer Akademien der Wissenschaften in Europa. Seit 2008 ist Schwarz Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, seit dem Jahr 2010 ist er im Präsidium der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften tätig.

08. Dezember 2014 – Unbekannt

Gutachter für EU-Projekte gesucht

Die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt gab bekannt, dass die Europäische Kommission in bestimmten Bereichen Experten für die Gutachtertätigkeiten im EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon 2020 sucht.
Speziell für den Bereich Raumfahrt und seine direkten wie indirekten Anwendungen seien in der Gutachterdatenbank nur sehr wenige Experten aus der Forschung aus Deutschland registriert.

In der Datenbank zur Evaluierung von Anträgen zur Projektförderung können sich potenzielle Gutachterinnen und Gutachter unter Angabe von Stichwörtern Ihrer Disziplin eintragen (detailliertere Informationen finden Sie auf der Internetseite des EU-Büros <http://www.horizont2020.de/antrag-gutachter.htm>). Die Auswahl erfolgt in erster Linie nach Kompetenz, Erfahrungen und Kenntnissen; daneben wird auch auf die geographische Vielfalt und einen ausgeglichenen Anteil aus den verschiedenen Bereichen, wie Hochschule, Industrie sowie sonstige Organisationen geachtet.

In diesem Zusammenhang bietet die Nationale Kontaktstelle Raumfahrt  Anfang des kommenden Jahres 2015 eine kostenlose Gutachter-Veranstaltung. Eingeladen sind alle Interessenten, die mehr über die Tätigkeit als Begutachtende erfahren oder ihr bereits aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm vorhandenes Profil aktualisieren möchten, um auch in Horizon 2020 berücksichtigt zu werden.

Wann:   22. Januar 2015
Wo:       Deutschen Zentrum Luft- und Raumfahrt, Raumfahrtmanagement
Königswinterer Str. 522-524, 53227 Bonn

Zur Anmeldung reicht einfach eine E-Mail senden an .

Die Agenda, sowie eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf der Veranstaltungsseite <http://www.dlr.de/rd/desktopdefault.aspx/tabid-9242/3638_read-41532/>

Bitte geben Sie diese Informationen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  in Ihrem jeweiligen Bereich weiter. Sie können ebenso dazu beitragen, Promovierte mit entsprechenden Fachkompetenzen als Experten für das Gutachterverfahren zu gewinnen. Diese können den Fachbereichen oder Instituten der Raumfahrt angehören; aber auch andere Bereiche sind hier gefragt, die den Raumfahrtbereich indirekt tangieren, z. B.

  • Elektrotechnik,
  • Energie,
  • Erdbeobachtung, Fernerkundung
  • Kommunikationstechnologien,
  • Nanotechnologie,
  • Navigation
  • Umwelt,
  • Verkehr und Transport,
  • Werkstoffe

Vielleicht haben Sie Ideen, wer für Raumfahrt-tangierende Bereiche noch in Frage käme.

Ansprechpartner bei der NKS Raumfahrt:

Brigitte Ulamec              und    Marc Jochemich
Telefon 0228 447-331   und     0228 447 512
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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Raumfahrtmanagement | EU, Nationale Kontaktstelle | Königswinterer Str. 522-524 | 53227 Bonn

07. November 2014 – Unbekannt

Deutscher Studienpreis für die wichtigste Dissertation des Jahres

Mit diesem Preis zeichnet die Körber-Stiftung junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für fachlich herausragende Forschungsarbeiten aus, die zugleich von besonderer gesellschaftlicher Relevanz sind. An der aktuellen Ausschreibung können Promovierte teilnehmen, die im Jahr 2014 ihre Dissertation mit exzellentem Ergebnis abschließen.

Einsendeschluss ist der 1. März 2015.

Der Deutsche Studienpreis zählt zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Nachwuchswissenschaftler in Deutschland: Die drei Spitzenpreiträger aus der Sektion Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften sowie Natur- und Technikwissenschaften erhalten jeweils 25.000 Euro.

Bei Fragen zum wettbewerb wenden Sie sich gerne an Friederike Schneider, Körber-Stiftung, unter 040-80 81 92 – 143.

Die kompletten Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.studienpreis.de.