28. Juli 2014 – Unbekannt

Weitere Verlängerung eingetrudelt – Unsere Kompetenzschule wurde nochmals verlängert

Das vom Europäischen Sozialfonds, Freistaat Sachsen und der Krüger-Stiftung finanzierte Projekt Kompetenzschule konnte ein weiteres Mal verlängert werden. In den vergangenen Tagen erreichte uns der Zuwendungsbescheid für die nochmalige Verlängerung von 4 Monaten. So steht unserem wissenschaftlichen Nachwuchs erneut ein breitgefächertes Angebot an Workshops zur Entwicklung von Führungs- und Schlüsselkompetenzen zur Verfügung. Besonderes Augenmerk liegt in dieser Phase auf der Fokussierung des bisherigen Angebotes – damit am Ende ein Kern- und Zusatzangebot zur langfristigen Nutzung steht.

24. Juli 2014 – Antje Clausnitzer

Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung – 6. Assessmentcenter für Promovierende erfolgreich beendet

Vorerst zum letzten Mal fand vom 10. bis 12. Juli 2014 das 6. Assessment- und Developmentcenter an der GraFA statt. Dieser intensive Workshop bot allen Teilnehmenden und Trainer_innen die Möglichkeit, Erfahrungen zu erweitern und die eigenen Fähigkeiten auszubauen.

In vielfältigen Aufgaben und Situationen, die Führungskompetenzen erfordern, haben sich die Teilnehmenden bewiesen. Beobachtende und Trainer_innen analysierten in ausgedehnten Feedback-Runden das Verhalten in den einzelnen Führungssituationen und gaben Hinweise, wie solchen Situationen erfolgreich in den Griff zu bekommen sind.

Ein Fazit blieb: Simulationen zukünftiger Führungssituationen wirken vielfältig positiv. Es werden Anregungen gegeben, mit welchem Kompetenzrepertoire zukünftige Führungsaufgaben bewältigt werden können. Andererseits gibt das umfangreiche Feedback Impulse zur Selbstreflektion und zur Persönlichkeitsentwicklung.

In der Praxis werden sogenannte Assessment-Center in der Personalauswahl und in der Führungskräfteentwicklung eingesetzt, um die vielfältigen Kompetenzen zur erfolgreichen Bewältigung von Führungsaufgaben festzustellen. Mit Hilfe dieser meist mehrtägigen Verfahren werden die Teilnehmer vor abwechslungsreiche Aufgaben und Herausforderungen gestellt und das individuelle Problemlösungsverhalten von geschulten Beobachtern bewertet. Wie im echten Führungsalltag wechseln sich dabei Aufgaben ab, die kooperativ oder im Wettbewerb im Team oder allein bewältigt werden müssen.

Am 04. und 05. September 2014 bietet die GraFA Promovierenden in ihrem Workshop „Erprobung von Führungssituationen“ erneut die Möglichkeit, das eigene Verhalten als führende und geführte Person zu reflektieren und selbst „Führungssituationen“ spielerisch auszuprobieren.

Mehr Informationen zum Workshop finden sie unter folgendem Link: http://tu-freiberg.de/coursemanager/course/8250/200

 

09. Juli 2014 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Exclusive Training from Nature Editors

How to Publish in High Impact Journals

Postdocs or PhD students are invited to take part in an exclusive free online training pilot on what it takes to get published in high-impact journals such as Nature. The training will be delivered by current and former editors from the Nature series of journals and will offer you the opportunity to meet expert editors, hear about their unique insights and get your questions answered.In the upcoming interactive online training event, participants will specifically learn from expert editors how to write an effective title and abstract, as well as what makes a good paper stand out to editors of high-impact journals.

This is a free offer for selected postdocs and PhD students. Spaces are very limited.

On of the senior editors at Nature is Charvy Narain. She received her D.Phil. from the University of Oxford, where she studied neural substrates for speech perception under the supervision of Susan Iversen.

Please find more information here (registration etc.):
http://goo.gl/iKJa1M

25. Juni 2014 – Angelique Leszczawski-Schwerk

5. Freiberger Frauen- und Männergespräch: ein Rückblick

 Vielfalt heißt Diversity: Baustein für zukunftsfähige HochschulenIMG_2834_neu

Diversity Management: Welches Potential und welche Werte bringt es hervor – sowohl an Hochschulen als auch in Unternehmen? Dieser Frage ging das fünfte Freiberger Frauen- und Männergespräch am 28. Mai 2014 nach. Feierlich und mit einem besonderen Programmpunkt begann die Veranstaltung: Zwei Mary-Hegeler-Stipendien wurden an Post-Doktorandinnen der TU Bergakademie Freiberg überreicht. Dr. Anke Köhler (Institut für Anorganische Chemie) und Dr. Shieleses Sosina Haile (Institut für Geologie) werden inzwischen als dritte bzw. vierte Stipendiatin unterstützt. Professor Broder Merkel, Prorektor für Forschung und Vorsitzender der Rektoratskommission, würdigte Mary Hegeler, die erste immatrikulierte Studentin der Universität, bei der Vergabe der Stipendien. Er betonte, wie bedeutsam es sei, weibliche Post-Doktorandinnen zu fördern, um einen höheren Frauenanteil an Professuren zu verwirklichen. Und so Vielfalt auf Führungsebene in der Hochschule zu schaffen. Dana Frohwieser, stellvertretende Leiterin am Zentrum für Qualitätsanalyse der TU Dresden, betrachtete in ihrem Einstiegsvortrag Diversity von der philosophischen Seite – als Kultur der Öffnung. Offene Hochschulen, die Chancengleichheit, Antidiskriminierung, Inklusion und Geschlechtergerechtigkeit vorleben und abbilden. Diversity Management dagegen sei eine Steuerungsstrategie, um Vielfalt als Ressource und als Imagefaktor im internationalen Wettbewerb zu nutzen. „Beide Begriffe“, so Frohwieser, „würden sich in der Praxis unter Internationalisierung vermengen“.

Die anschließende Diskussion fokussierte die Praxis näher und wurde durch die persönliche Erfahrungen der Podiumsgäste, Professor Michael B. Hinner (Fak. 6, TU BAF), Alireza Arab (ProRat, TU BAF) und Torsten Nitzsche (eXperts consulting center, Dresden), bereichert. Professor Hinner erachtet es als wichtig, Kompetenzen im Umgang mit kultureller Vielfalt (interkulturelle Kompetenzen) unter seinen Studierenden zu fördern. Auch Lehrende sollten über diese Schlüsselqualifikation verfügen. Am Beispiel des Promovierendenrates verdeutlichte Alireza Arab, wie Gender Diversity „gelebt“ werde. Er sprach sich für eine bessere „Willkommenskultur“ für internationale Studierende und Promovierende aus. Aus Sicht der Wirtschaft unterstrich Torsten Nitzsche, dass viele kleine und mittlere Unternehmen in Sachsen oft über kein Gender Diversity Management – und damit auch über keine Rekrutierungsstrategie für ausländische Fachkräfte – verfügten. Großen bürokratischen Aufwand und unzureichende Deutsch-Kenntnisse nannten die Unternehmen als hauptsächliche Hindernisse bei der Einstellung internationaler Spezialisten. Andererseits bestünden bei der Anerkennung ausländischer Abschlüsse große Defizite, die wiederum zur Benachteiligung internationaler Fachkräfte führen könnten.

Das Potential von Gender und Diversity Management an Hochschulen und in der Wirtschaft ist längst nicht ausgeschöpft – mit diesem gemeinsamen Statement fand die Diskussion ihren Abschluss. Diversity sollte als Chance begriffen werden, die die Zukunftsfähigkeit und Exzellenz in der Bildung sichern könnte.