GRAFA

Blog der Graduierten- und Forschungsakademie

17. August 2015 – Mirjam Janowitz

ABC der Antragstellung für Wissenschaftlerinnen

Die Kontaktstelle Frauen in der EU-Forschung / FiF bietet am 24. September 2015 in Bonn ein „ABC der Antragstellung“ an. Zielgruppe der Veranstaltung sind Wissenschaftlerinnen aller Disziplinen, die sich aktuell mit einem Antrag in Horizont 2020 befassen, insbesondere für das kommende Arbeitsprogramm 2016/2017. Die eintägige Veranstaltung bietet den theoretischen Hintergrund für eine Antragstellung, ergänzt durch einen Erfahrungsbericht und praktische Elemente. Der Fokus liegt auf Anträgen für Verbundforschungsprojekte, den sogenannten ‚Research and Innovation Actions‘. Grundkenntnisse in Aufbau, Kontext und Ausrichtung von Horizont 2020 werden vorausgesetzt.

Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Anmeldung ist seit dem 11. August 2015 offen.

Weitere Informationen unter EU Büro des BMBF

27. April 2015 – Mirjam Janowitz

Bewirb Dich! Erfolgsteam. Junge Frauen an die Spitze!

Das Programm geht in die vierte Runde

Gruppe

Wir erweitern unser Erfolgsteam und nehmen 6 neue Doktorandinnen auf.

Die Idee

Als Wissenschaftlerin im Erfolgsteam wirst Du in Deiner wissenschaftlichen Laufbahn vorerst bis zu zwei Jahren gezielt gefördert. Neben der fachlichen Qualifikation im Rahmen Deiner Forschungsarbeit erwirbst Du zusätzliche Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen, die für deine wissenschaftliche Laufbahn wesentlich sind. Das Programm, das im Mai 2012 erfolgreich gestartet ist, setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Wir fördern und begleiten Dich im Erfolgsteam mit Trainings, Workshops, Coachings und Netzwerken.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Doktorandinnen der TU Bergakademie Freiberg und Studentinnen, die beabsichtigen zu promovieren.

Wann ist Bewerbungsschluss?

Bewerbungen werden erbeten bis 11. Mai 2015!
Genauere inhaltliche Beschreibungen findest Du in der ausführlichen Ausschreibung oder auf unser Homepage.

Informationen zum Jahresprogramm des Erfolgsteams findest du hier.

16. Februar 2015 – Mirjam Janowitz

Ausschreibung Förderung der Gleichstellung und Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung von jungen Wissenschaftlerinnen

Die Rektoratskommission „Förderung der Gleichstellung“ möchten Sie darüber informieren, dass auch im Jahr 2015 Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und der Familienfreundlichkeit an unserer Hochschule unterstützt werden. Es gibt dafür wieder eine Ausschreibung .

Entsprechende Anträge können bis zum 16. März 2015 an das Prorektorat Forschung eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die geförderten Maßnahmen gegenüber den Vorjahren im Sinne einer gezielten Förderung von Aktionen etwas angepasst wurden.

Ebenso wird das Mary-Hegeler-Stipendium zur Förderung von junge Wissenschaftlerinnen während ihrer Habilitation bzw. Post Doc Phase wieder ausgeschrieben.

05. Februar 2015 – Angelique Leszczawski-Schwerk

Podiumsdiskussion

Familie ist Pflege!

Podiumsdiskussion_2

Die Prognosen zur steigenden Zahl der Pflegebedürftigen sind bekannt. Was konkret leisten Arbeitgeber_innen derzeit, um Mitarbeiter_innen, die Angehörige pflegen, zu unterstützen? Welche Bedarfe gibt es bei (berufstätigen) Pflegenden und welche Strukturen existieren an den sächsischen Universitäten? Die Podiumsdiskussion „Frau*, Mann* studiert, lehrt und pflegt – Neue Herausforderungen in der Faireinbarkeit von Familie und Beruf?“ nahm sich des hochaktuellen Themas an.

Dass bei vielen sächsischen Unternehmen die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege noch nicht auf der Tagesordnung steht, ergab eine Befragung im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (http://www.zarof-gmbh.de/personalentwicklung-organisationsenwicklung/afb-vereinbarkeit-beruf-und-familie-pflege/). Kathrin Rieger, ZAROF. GmbH, präsentierte aus dieser Befragung auch ein weiteres Ergebnis: Pflegeverantwortung übernehmen vorwiegend Frauen. Matthias Jakob, Technikerkrankenkasse, unterstrich dies auch mit Zahlen: Nur 21 % der Pflegenden waren laut einer Studie der TK von 2014 männlichen Geschlechts. Dies sei, wie Katrin Pilz, Stadtverwaltung Freiberg, anmerkte, eine extreme Belastung für Frauen, die Pflegeaufgaben übernehmen würden.

Ein gutes Netzwerk, sensibilisierte Arbeitgeber_innen bzw. Personalleiter_innen und flexible Arbeitszeiten könnten dies abfedern und Pflegenden die notwendigen Freiräume schaffen. Ein Modell, das ohne große Kosten und ohne komplizierte Maßnahmen Arbeitnehmer_innen mit Pflegeaufgaben in ihrer Tätigkeit unterstützen könnte, stellte Kathrin Rieger vor. Im Gegensatz dazu wurde deutlich, dass an den sächsischen und vielen deutschen Universitäten ein Handlungsbedarf nur zaghaft erkennbar sei. Franziska Pestel betonte, dass sich die sächsischen Hochschulen zunehmend der Vereinbarkeit von Pflege und Studium mit allen Problematiken annehmen müssten.

Fazit: Grenzen finanzieller oder struktureller Art machen Berufstätigen mit Pflegeaufgaben noch immer das Leben schwer. Wichtig sei, Fürsorge dafür zu tragen, dass pflegende Menschen selbst nicht durch ihre Tätigkeit pflegebedürftig würden. Und: Auch die Politik ist gefragt, den Begriff Pflege neu zu definieren. Denn der Familienbegriff schließt zweifellos die Pflege von Angehörigen ein.

04. Februar 2015 – Mirjam Janowitz

DER HELENE-LANGE-PREIS

Mit dem Helene-Lange-Preis wird jährlich eine Nachwuchswissenschaftlerin
für ihre Leistungen in Forschung und Lehre ausgezeichnet. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 20.01. bis 30.04.2015. Die Preisverleihung erfolgt am 20.05.2015. Die Preisträgerin erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 €. Weitere Erläuterungen finden Sie unter www.helene-lange-preis.de.