16. April 2019 – Uwe Schellbach

Festakt und Sonderausstellung zum zehnjährigen Bestehen der terra mineralia

Das Jahr 2019 ist für die Pohl-Ströher-Mineralienstiftung besonders bedeutend. Die Stifterin Erika Pohl-Ströher wäre im Januar 2019 hundert Jahre alt geworden. Im Oktober 2008 und dann im April 2009 eröffnete die Ausstellung terra mineralia im Schloss Freudenstein und im Oktober 2012 die „Mineralogische Sammlung Deutschland“ im Krügerhaus. 

Die Technische Universität in Freiberg  feierte das zehnjährige Bestehen der Mineraliensammlung terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein am 16. April mit einem großen Festakt in der Alten Mensa.

Unter den Gästen war u.a. der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der zu diesem Anlass die Universität besuchte und die Festrede hielt. 

Hier die Aufzeichnung der Veranstaltung:

01. April 2019 – Christin Nenner

Aktuelle Termine für E-Learning-Schulungen im Sommersemester 2019

Pünktlich zum Semesterstart möchten wir Sie über unser Schulungsprogramm mit aktuellen Terminen im Sommersemester 2019 informieren. Weiteres zum Bereich E-Learning des Medienzentrums an der TU Freiberg finden Sie hier: https://tu-freiberg.de/mz/e-learning.

Für Allgemeine Informationen, Fragen oder spezielle Kurswünsche schreiben Sie bitte eine Mail an elearning@tu-freiberg.de.

Für alle Kurse geht es hier zur Einschreibung.

Aktuelles Schulungsangebot

25. März 2019 – Yulia Dolganova

Netzwerktreffen „Mathematik/Physik + E-Learning“ an der TU Bergakademie Freiberg

Am 13. März 2019 trafen sich zum 12. mal Professoren, Forscher und Dozenten nahezu aller sächsischen Universitäten und Hochschulen zum halbjährlichen Treffen des Netzwerkes „Mathematik/Physik + E-Learning“. Neben der Themenvielfalt war auch wieder bei diesem Treffen eines ganz entscheidend: es wurden nicht nur Konzepte und Ideen skizziert, sondern konkrete E-Learning Beispiele aus Lehre und Forschung präsentiert, die bereits erprobt und erfolgreich angewendet wurden.

Ergebnis: abwechslungsreiche Beiträge und erfolgreiche Durchführung des 12. Netzwerktreffens „Mathematik/Physik + E-Learning“
Ergebnis: abwechslungsreiche Beiträge und erfolgreiche Durchführung des 12. Netzwerktreffens „Mathematik/Physik + E-Learning“

Den Einstieg in die Vortragsreihe bildete Frau Prof. Regina Fischer von der Hochschule Mittweida. Sie präsentierte den Studieneinstieg Mathematik, der im Rahmen einer Masterarbeit und im Projekt Open Engineering entstanden ist. Dieser Online Kurs ist vor allem auf die Bedürfnisse der Studienanfänger ausgelegt und soll sie mit themenbasierten Tests, randomisierten Aufgaben und leistungsabhängigem Feedback beim Start in das Studium und vor allem den universitären Mathematikunterricht unterstützen.

Einstieg: ausgedehnte Fragerunde nach dem Vortrag von Frau Prof. Fischer von der Hochschule Mittweida
Einstieg: ausgedehnte Fragerunde nach dem Vortrag von Frau Prof. Fischer von der Hochschule Mittweida

Von der Fakultät Maschinenwesen der Hochschule Zittau/Görlitz stellte Herr Prof. Sebastian Herrmann, die in Zusammenarbeit mit Prof. Hans-Joachim Kretzschmar entwickelte Software „Thermopr@ctice“ vor, welche „ein interaktives Lernsystem für die Berechnung von Übungsaufgaben in der Technischen Thermodynamik“ darstellt. Dieser Vortrag zeigte zwei Besonderheiten auf: die eingesetzte Software wird schon seit über 15 Jahren als E-Learning Element für den Unterricht eingesetzt und das für das Treffen ungewohnte Thema offenbart, dass die Bekanntheit des Netzwerkes auch auf andere Fachbereiche ausstrahlt und im Bereich E-Learning zum Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen anregt.

Zum Abschluss gab Frau Yvonne Winkelmann von der BPS GmbH, der Entwicklerfirma von OPAL und ONYX, einen Ausblick auf „aktuelle und geplante Entwicklungen im Bereich E-Assessment / ONYX“. Im ONYX-Aufgabeneditor entstanden in den letzten Jahren immer neue Aufgabentypen. So ist es zum Beispiel möglich, über das Computer-Algebra-System MAXIMA Variablen in die Aufgaben zu integrieren und somit z.B. randomisierte Aufgaben zu erstellen. Des Weiteren ist es möglich, Programmieraufgaben zu stellen, in denen die Studierenden Quelltext vervollständigen müssen, der dann automatisch vom System auf Richtigkeit überprüft wird.

Nachfolgend soll noch ein zusammenfassender Überblick über die weiteren Vorträge gegeben werden. Über die Möglichkeiten der „Adaptivität in ONYX“ referierte Herr Prof. Markus Seidel von der Westsächsischen Hochschule Zwickau und zeigte weiterhin Beispiele, Möglichkeiten und Bedarfe auf.

Vielfalt: Prof. Michael Seidel von der Westsächsischen Hochschule Zwickau referierte über die Adaptivität im Testeditor ONYX
Vielfalt: Prof. Michael Seidel von der Westsächsischen Hochschule Zwickau referierte über die Adaptivität im Testeditor ONYX

Herr Prof. Martin Grüttmüller von der HTWK Leipzig, als Vertretung für Frau Dr. Katja Ihsberner, stellte das BMBF-Projekt tech4comp, eine „Personalisierte Kompetenzentwicklung durch skalierbare Mentoringprozesse“, vor. Das Verbundprojekt tech4comp (Kooperation von Universität Leipzig; Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI); Technische Universität Chemnitz; Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig; RWTH Aachen und andere Partner) entwickelt und erforscht Gestaltungskonzepte, um die erwiesene Qualität eines individuellen Mentorings für den Erwerb von Kompetenzen messbar zu machen. In mentoriellen Lern- und Prüfungsräumen werden darüber hinaus digitale Werkzeuge entwickelt, mithilfe der Lehrende große Mengen an Lernenden betreuen sowie Mentoringprozesse durch KI-basierte Wissensdienste automatisieren können.

Qualität: Prof. Martin Grüttmüller von der HTWK Leipzig stellte das Projekt „tech4comp“ vor
Qualität: Prof. Martin Grüttmüller von der HTWK Leipzig stellte das Projekt „tech4comp“ vor

Der Gastgeber, die TU Bergakademie Freiberg, war mit zwei Vorträge vertreten und im ersten berichtete Herr Gregor Walter (Institut für Physikalische Chemie) über „Szenarios für aktives Lernen mit Expertenregeln für Sichtbarkeitseinstellungen der ONYX-Tests“. Der zweite Beitrag der Gastgeber-Universität, vorgestellt von Frau Dr. Rhena Wulf (Lehrstuhl für Technische Thermodynamik) , schloss thematisch mit dem Titel „ThermoACTIVE – Didaktisches Konzept zur aktiven Verständnissicherung und differenzierten Leistungsförderung in der Technischen Thermodynamik“ an den vorherigen Beitrag an. Über „die stetige Weiterentwicklung im Aufgabenpool Mathematik“ berichtete Herr Michael Quellmalz von der TU Chemnitz.

Das Treffen wurde in Kooperation von Frau Prof. Swanhild Bernstein vom Institut für Angewandte Analysis , Frau Yulia Dolganova aus dem Medienzentrum und Mitarbeiter des Projektes „Lehrpraxis im Transfer plus“ von Graduierten- und Forschungsakademie der TU Bergakademie Freiberg organisiert.

Wir danken auf diesem Wege allen Helfern, Vortragenden und Teilnehmern für das interessante Netzwerktreffen und den spannenden und regen Erfahrungsaustausch. Das nächste Netzwerktreffen soll voraussichtlich im September in Dresden stattfinden.

Netzwerken: Angeregte Diskussionen und Erfahrungsaustausch in den Pausen
Netzwerken: Angeregte Diskussionen und Erfahrungsaustausch in den Pausen

Text und Bilder: Stefan Berger (HS Mittweida), Yulia Dolganova (MZ TU Bergakademie Freiberg).

05. Dezember 2018 – Yulia Dolganova

Neuer Videokonferenzdienst DFNconf

Seit Ende Oktober stellt das Deutsche Forschungenetzes (DFN) neuen Videokonferenzdienst DFNconf für alle öffentlich zur Verfügung. Mit freundliche Unterstützung von URZ der TU Chemnitz (besonderes Tobias Gall) stellen wir Ihnen die folgende kurze Anleitung über neuer Konferenzdienst.

Mit dem Videokonferenzdienst DFNconf können im Wissenschaftsnetz Besprechungen mit entfernten Teilnehmern multimedial durchgeführt werden. Der Dienst ist über klassische Videokonferenzgeräte, die H.323- oder SIP-basierte Verbindungen aufbauen, standardisierte webbasierte Lösungen, mobile Endgeräte mit entsprechender Software-App oder über eine Telefoneinwahl erreichbar.

Das DFN bietet dazu einen Nutzeroberfläche, auf der die Videokonferenzen in Eigenregie verwaltet werden können. Der Einstieg erfolgt auf der Webseite www.conf.dfn.de mit einem Klick auf „Veranstalter-Login” über die Webseite, der Sie zu einem Auswahlfenster weiterleitet. Hier können Sie die Institution „TU Bergakademie Freiberg“ auswählen und führen die eigentliche Anmeldung über Shibbolleth durch.

Der Login für Veranstalter erfolgt über Single-Sign-On. Wählen Sie hier „TU Bergakademie Freiberg“ aus. Sie werden zum Login mit Schibboleth weitergeleitet.
Eingabe der zentralen Benutzername und Password.

Es erscheint die Verwaltungsoberfläche für die Konferenzen. Mit einem Klick auf „Neuer Meetingraum“ oder „Neue Vorlesung“ können Sie neue Konferenzen anlegen. Tragen Sie den Namen der Konferenz und den Veranstalter-Pin ein. Alle weiteren Einstellungen sind vorausgewählt und versteckt. Über „Mehr Einstellungen” und einen Klick auf „Show” können Sie sich alle Einstellungen anzeigen lassen. Wählen Sie anschließend am Ende der Seite den „Speichern”-Knopf. Wenn Sie in der Übersicht auf die Raumnummer klicken, betreten Sie die Konferenz direkt als Veranstalter. Für das Einladen von Gästen zu einer Konferenz finden Sie auf der Verwaltungsoberfläche eine Textvorlage (auch auf Englisch) . Diese Vorlage enthält alle möglichen Zugangswege für die ausgewählte Konferenz.

Übersichtsseite DFNconf. Hier sehen Sie alle Ihre Meetingräume in einer Übersicht.

Die zwei unterschiedlichen Konferenztypen „Meetingraum“ und „Vorlesung“ unterscheiden sich in der Auswahl des Layouts für die Konferenz. Das Layout beschreibt, wie der Hauptsprecher oder die Präsentation und die anderen Teilnehmer auf dem Bildschirm angeordnet werden. In einem Meetingraum sehen Veranstalter und Gäste dasselbe Layout. Bei einer Vorlesung kann das Layout für Veranstalter und Gäste unterschieden werden. So ist es möglich, dass bei einer Vorlesung die Teilnehmer nur den Dozenten oder die Präsentation sehen, jedoch nicht die anderen Teilnehmer. Der Veranstalter hingegen sieht alle bzw. eine Auswahl der Teilnehmer. Weitere Informationen zu Layouts erhalten auf der zugehörigen Informationsseite (englisch). Die Verschlüsselung des Medienstroms wird über SRTP (Secure Realtime Protocol) durchgeführt.

Für die Teilnahme an einer Videokonferenz gibt es so gut wie keine Einschränkungen. Mitarbeiter, Studierende sowie externe Gäste (auch international) können einer Konferenz beiwohnen. Die Teilnahme erfolgt in der Regel über den Webbrowser und ist damit unabhängig vom Betriebssystem möglich. Eine WebCam, die bei Bedarf bei Medienzentrum ausgeliehen werden kann, ist für die Teilnahme mit dem Webbrowser zwingend erforderlich. Wir empfehlen für die Teilnahme die Webbrowser Firefox (ab Version 60) oder Google Chrome.

Gestartete Konferenz mit Willkommen-Bild und Teilnehmeliste links.

Mit seinem DFNconf Flyer gibt der DFN-Verein einen Überblick über den Konferenzdienst.

Unterstützung bei Problemen mit der Nutzung des DFNconf-Dienstes erhalten Sie über den Team des Medienzentrums:

Ansprechpartner: Uwe Schellbach Prüferstraße 1, Zimmer KG; Tel: +49 3731 39-3410; Mail: Uwe.Schellbach@tu-freiberg.de

Text und Bilder: Tobias Gall (URZ TU Chemnitz), Yulia Dolganova (MZ TU Bergakademie Freiberg)

28. November 2018 – Christin Nenner

Neue Schulungsreihe: Arbeiten, Lehren und Moderieren im virtuellen (Klassen-)Raum

Im Wintersemester 2018/19 bietet der Bereich E-Learning zum ersten Mal die Webinarreihe Arbeiten, Lehren und Moderieren im virtuellen (Klassen-)Raum an. Es wird an den drei Tagen 10., 11. und 12.12.2018 jeweils ein 45minütiges Webinar geben.

Gegenstand ist das praktische Arbeiten mit Adobe Connect im Lehr- und Arbeitsalltag. Neben dem Aufzeigen konkreter Einsatzmöglichkeiten, stehen vor allem praktische Übungen im Vordergrund. Am Ende jedes Webinars erhalten die Teilnehmenden eine zusammenfassende Checkliste.

Bei Interesse geht es HIER zur Anmeldung.

  • Montag, 10.12.2018 | 14:15 – 15:00 Uhr | Webinar 1: Arbeiten mit Adobe Connect -> Features entdecken, Übung der Kommunikation, Interaktion über mehrere Kanäle
  • Dienstag, 11.12.2018 | 11:15 – 12:00 Uhr  | Webinar 2: Moderieren mit Adobe Connect -> Moderation virtueller Gruppen, produktiver Umgang mit Störungen
  • Mittwoch, 12.12.2018 | 11:15 – 12:00 Uhr | Webinar 3: Lehren mit Adobe Connect -> Stellen/Bearbeiten virtueller Aufgaben, Feedback geben

Ziele sind  Anwendungsszenarien von Webkonferenzen für Ihren  Lehr-/Arbeitsalltag zu identifizieren und praktische Erfahrungen in der Durchführung zu sammeln .

Voraussetzungen: Teilnahme am Workshop “Die Welt im eigenen Büro“, Webcam, Mikrofon und Lautsprecher, aktuelle Version des Flash Players.

Wir freuen uns auf Sie!

18. Oktober 2018 – Christin Nenner

Erste Schritte für “frisch gebackene” Autoren in OPAL

Wer in unseren Lernmanagementsystem OPAL Kurse erstellen und mitgestalten möchte, benötigt Autorenrechte. Diese können ganz einfach hier beantragt werden. Sobald man Autor ist, kann man loslegen und sich in OPAL ausprobieren.

Um den Start zu erleichtern, haben wir “OPAL – Erste Schritte für Autoren” mit den wichtigsten Einstellungen und Funktionalitäten zusammengestellt.

Weitere Handreichungen und Anleitungen sowie unser Schulungsangebot gibt es im OPAL-Kurs Medienzentrum – Bereich E-Learning.

07. August 2018 – Christin Nenner

Austausch und Vernetzung zum Thema Digitalisierung – Hochschulforum Digitalisierung lädt zur Summer School 2018

Das Hochschulforum Digitalisierung organisierte vom 25. bis 27.07.2018 in Berlin das zweite Vernetzungstreffen für Teilnehmende aus der Lehre sowie aus Medien- und Didaktikzentren mit Fokus auf den Einsatz digitaler Medien und Online-Materialien.

Impressionen der kollegialen Beratung [Bildnachweis: Peter Himsel/Stifterverband]
Der Austausch zwischen den Teilnehmenden wurde aktiv und nachhaltig durch interaktive Formate und Methoden, wie der Kollegialen Beratung, angeregt. Die Teilnehmenden profitierten gegenseitig von in Ihrem im Arbeitsalltag angehäuften Wissen und gewonnenen Erfahrungen. Gerade die kollegiale Beratung zu akuten bzw. aktuellen Fällen und Fragestellungen in Kleingruppen beförderte die Diskussion. Sogar Lösungsstrategien und –ansätze konnten gemeinsam entwickelt werden.

Auch das restliche Programm der drei Summer School-Tage wurde durch Lightning Talks und Workshops durch die Teilnehmenden aktiv mitgestaltet. So wurde der Blick über den jeweils individuellen Tellerrand ermöglicht. Die TU Bergakademie Freiberg konnte einen Impulsvortrag zur Virtuellen Teamarbeit am Beispiel der ausschließlich virtuellen und internationalen MINT Summer School , die im 2016 und 2017 (gefördert durch den Stifterverband und die Daimler und Benz Stiftung, Förderlinie MINTernational Digital) durchgeführt wurde, beitragen.

Keynote “Innovative teaching and learning experiences through research and creative practices” von Sylvester Arnab [Bildnachweis: Peter Himsel/Stifterverband]
So konnte man viele Inspirationen, Denkanstöße, Methoden und mögliche Herangehensweisen für seine tägliche Arbeit an den Hochschulen mitnehmen.

Natürlich wäre das alles ohne die wohl durchdachte und gut abgestimmte Organisation – inklusive Keynote, Moderation und Auswahl der eingesetzten Methoden – durch das Hochschulforum Digitalisierung nicht möglich gewesen.