08. Januar 2020 – Corina Dunger

28. Krüger-Kolloquium

Wie lange reicht das Wasser noch für die wachsende Weltbevölkerung? Müssen wir uns bereits Sorgen machen oder ist alles nicht so schlimm, wie es von Klimaaktivisten dargestellt wird? Fragen Sie einen Experten! Nutzen Sie die Gelegenheit, wenn am 22. Januar 2020 Prof. Ralph Watzel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, ab 18:00 im Großen Hörsaal (Audimax) der TU Bergakademie Freiberg Einblicke in seine Arbeit gibt.

Copyright: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Der Klimawandel wird inzwischen von den meisten Experten nicht mehr angezweifelt. Selbst in Sachsen spüren wir schon die Auswirkungen – Sie werden sich sicher an die letzten beiden heißen und deutlich zu trockenen Sommer erinnern. Das sächsische Klima zeigt seit den 1960er Jahren zwar eine hohe natürliche Variabilität, jedoch wird diese zunehmend von einem Erwärmungstrend überlagert. Die bereits messbaren Folgen sind eine erhöhte Hitzebelastung im Sommer, die Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Starkregenereignissen und damit verbundener Hochwässer und Bodenerosionen sowie erhöhte Trockenheit, die nicht nur die Landwirte und die privaten Gärtner belastet sondern auch hohe Anforderungen an das Wassermanagement stellt.

Infolge des weltweiten Temperaturanstieges wird es zu einer Zunahme von Extremereignissen kommen. Durch die weiter zunehmenden Schwankungen bei den Wetterereignissen wird es in der Zukunft immer schwieriger werden, belastbare Vorhersagen zur globalen Verfügbarkeit von Wasser zu treffen und steigende Bedarfe zu decken.

Die Zahl der auf der Erde lebenden Menschen steigt immer weiter an, inzwischen sind es knapp acht Milliarden. Der damit einhergehende Nahrungsmittelbedarf sowie industrielles Wachstum in Entwicklungs- und Schwellenländern führen zur weiteren Verknappung der globalen Wasserressourcen. Eine strategische Erkundung von bisher unbekannten, zumeist tiefliegenden und (semi)fossilen Grundwasservorräten kann zwar eine zeitlich befristete Abmilderung des unmittelbaren Wasserstresses bewirken, die Wassernutzung muss jedoch von vorneherein auf Nachhaltigkeit ausgelegt und geplant werden.

Prof. Ralph Watzel wird anhand von Fallbeispielen aus den großen Trockengebieten der Erde, in denen eine Übernutzung der Grundwasservorkommen stattfindet, verschiedene Szenarien vorstellen, die er im Anschluss an seinen Vortrag mit Prof. Traugott Scheytt, Professor für Hydrogeologie an der TU Bergakademie Freiberg, und Ihnen diskutieren wird.

Watzel studierte an der Universität Heidelberg Geologie sowie an der Universität Karlsruhe (TH) Angewandte Geologie und Geophysik und promovierte an der Universität Freiburg, wo er seit dem Jahr 2000 auch einen Lehrauftrag wahrnimmt. Außerdem absolvierte er an der Universität St. Gallen eine Management-Ausbildung. Nach über 10-jähriger Praxis als Hydrogeologe war er von 2001 bis 2006 als Referent für Nachhaltiges Wirtschaften im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und von 2006 bis 2016 als Leiter des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau dieses Bundeslandes tätig. Seit dem Jahr 2016 leitet er als Präsident die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover.

16. Dezember 2019 – Corina Dunger

Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation

Die Klaus Tschira Stiftung schreibt wieder den Klartext-Preis für  Wissenschaftskommunikation aus.

Bewerben können sich Promovierte aus den Bereichen Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik, die in den Jahren 2018 und 2019 eine sehr gut bewertete Dissertation vorgelegt haben und die in der Lage sind, ihr Forschungsthema in einem allgemein verständlichen Artikel einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Neben einem Preisgeld von 5.000 EUR werden die Beiträge der Preisträger in einem Wissensmagazin veröffentlicht, das als Beilage der Wochenzeitung “DIE ZEIT” erscheint und entsprechend breite Aufmerksamkeit generiert. Daneben erhalten alle Bewerber die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an einem zweitägigen professionellen Workshop zum Thema Wissenschaftskommunikation.

Bewerbungsschluss für den Wettbewerb ist der 28.02.2020.

Informationen zur Bewerbung finden sich unter https://klartext-preis.de/

09. Dezember 2019 – Corina Dunger

Ausschreibung IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2020

Neuartige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen für die Branchen Automotive, Chemie/Kunststoffe, Energie/Umwelt/Solarwirtschaft, Informationstechnologie und Life Sciences können jetzt beim Clusterinnovationswettbewerb IQ Innovationspreis Mitteldeutschland 2020 eingereicht werden.
Die besten marktfähigen Innovationen sind mit je 7.500 Euro Preisgeld dotiert, der Gesamtsieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Clustersieger erhalten zusätzlich umfangreiche PR-, Marketing- und Beratungsleistungen sowie einen Kurzfilm über ihre Innovation.
Alle wichtigen Informationen können Sie der angehängten Ausschreibung entnehmen. Die Bewerbungsfrist für den online ausgeschriebenen Wettbewerb endet am 11. März 2020.

14. November 2019 – Corina Dunger

27. Krüger-Kolloquium

„Hurra, wir sind Welterbe.“ So ist es überall in der Stadt zu lesen. Um das mit Leben füllen zu können, ist am 27. November 2019 Gerhard Lenz, Geschäftsführer des UNESCO-Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg in Goslar, Gast des 27. Krüger-Kolloquiums. Er wird ab 18:00 Uhr im Senatssaal der TU Bergakademie Freiberg von den Harzer Erfahrungen sprechen, wie dieser Titel für die Weiterentwicklung der Region genutzt werden kann.

Am 6. Juli 2019 ernannte das UNESCO-Welterbekomitee die Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří zum Welterbe. Die Montanregion repräsentiert eine zusammenhängende Bergbaulandschaft. Mit den gut erhaltenen über- wie untertägigen Bergwerken, technologischen Ensembles, anspruchsvollen Wasserwirtschaftssystemen und Landschaftsmerkmalen ist sie ein Zentrum wissenschaftlich-technologischer Bergbauinnovation und eine einzigartige montane Kulturlandschaft.

Bereits vor über 25 Jahren, im Jahr 1992, wurden die Altstadt von Goslar und das Erzbergwerk Rammelsberg zum Welterbe der UNESCO ernannt. 2010 erfolgte die Erweiterung um die Oberharzer Wasserwirtschaft. Das kulturelle Erbe umfasst über 800 Monumente, die über eine Fläche von 200 km2 verstreut sind und unter Schutz gestellt wurden.

Mit Gerhard Lenz konnte der Geschäftsführer des UNESCO-Weltkulturerbes Bergwerk Rammelsberg in Goslar und Direktor der Stiftung Welterbe im Harz für einen Vortrag im Rahmen des Krügerkolloquiums gewonnen werden. Dieses Welterbe stellt aufgrund seiner Vielgestaltigkeit, seines langen Zeithorizonts und seiner wegen der breiten Streuung der einzelnen Objekte scheinbaren   „Unsichtbarkeit“ besondere Herausforderungen an Fragen der Vermittlung und Akzeptanz in der Bevölkerung. Herr Lenz wird von den Erfahrungen und Erfolgen sowie dem Mehrwert für die Harzer Region berichten, eine besondere Gelegenheit für alle Akteure der Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří, sich Anregungen zu holen, von den Erfahrungen zu lernen sowie sich zu neuen Ideen inspirieren zu lassen, damit auch unser Welterbetitel in 25 Jahren eine Erfolgsgeschichte für die Region sein wird.

Gerhard Lenz ist Geschichtswissenschaftler, Soziologe und Ausstellungsmacher. Bevor er nach Goslar kam, war er über viele Jahre Abteilungsleiter bei der Stiftung Bauhaus Dessau (Sachsen-Anhalt), Direktor des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseum in Borken (Hessen) und stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Museumsverbandes. Er konzipierte zahlreiche Ausstellungen und verfasste Publikationen zur Umweltgeschichte und Industriekultur des 19. und 20. Jahrhunderts.

17. Oktober 2019 – Corina Dunger

Stipendien für Israel und Kanada

Im Rahmen des Programms „Erasmus+ weltweit“ stehen zur Verfügung:

– ein Stipendium für ein Auslandspraktikum an einer selbst gewählten Einrichtung in Kanada sowie

– mehrere Stipendien für Auslandsstudium und -praktika in Israel (Braude College / Karmiel, Technion / Haifa, Hebrew University of Jerusalem).

Zielgruppen:

– Bachelorstudierende (mind. 3. Fachsemester)

– Masterstudierende (ab 1. Fachsemester)

– Promotionsstudierende

Bewerber müssen an der TU Bergakademie Freiberg regulär immatrikuliert sein.

Fachrichtungen:

– Für Israel: Die Studienplätze sind für Studierende der Ingenieurwissenschaften, die Praktikumsplätze insbesondere für Studierende im Bereich Maschinenbau (Fertigung) geeignet.

– Für Kanada: alle

Förderbetrag:

Teilstipendium i. H. v. 700 EUR/Monat sowie Reisekostenpauschale in Höhe von 360 EUR (Israel) und 820 bzw. 1.500 EUR (Kanada, abhängig vom genauen Praktikumsort)

Förderdauer:

– Praktikum: mind. 2, max. 6 Monate; darf zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht angetreten sein

– Sowohl Praktikum als auch Studium müssen spätestens zum 31.07.2020 beendet sein.

Bewerbungsunterlagen:

– Motivationsschreiben (max. 1 Seite)

– Tabellarischer Lebenslauf (in deutscher oder englischer Sprache)

– ECTS-Leistungsübersicht (PDF aus Selbstbedienungsservice)

– Aktuelle Immatrikulationsbescheinigung (PDF aus Selbstbedienungsservice)

– Nachweis ausreichender Englischkenntnisse

– Belege über begonnene Organisation des Praktikums (für Israel)

– Nachweis des Praktikumsplatzes (für Kanada)

Bewerbungsschluss:

10.11.2019

Bewerbungen vorzugsweise bitte an outgoings@iuz.tu-freiberg.de

Fragen/Kontakt:

Anja Weigl, IUZ

E-Mail: anja.weigl@iuz.tu-freiberg.de

Tel. 03731/39-2619