AG Grubenwehr

an der TU Bergakademie Freiberg

30. April 2026 – Vincent Klotzsche

Rückblick auf die erfolgreiche MERD 2025

Zum bereits vierten Mal nahm die studentische Gruben- und Gasschutzwehr der TU Bergakademie Freiberg am International Collegiate Mine Emergency and Response Development Competition (MERD) an der Colorado School of Mines in den USA teil. Dabei konnte in der Rettungsübung untertage und auch insgesamt der dritte von neun Plätzen errungen werden, womit man als einziges deutsches sowie europäisches Team erneut ein gutes Ergebnis erzielen konnte. Zurückzuführen ist diese Leistung vor allem auch auf eine akribische und ehrgeizige Vorbereitung.

Vorbereitung und Herangehensweise

Erste Neuerung in diesem Jahr war bereits die Zusammenstellung des Teams. Erstmalig verteilten sich die Positionen im Trupp nicht mehr ausschließlich auf Studierende der Studienrichtung Bergbau, sondern auch auf die Vertiefungen Markscheidewesen und Geotechnik. Dies ist besonders erwähnenswert, da auch der Diplom-Studiengang „Geo-Ingenieurwesen“ in Zukunft die genannten Vertiefungen inklusive Tiefbohrtechnik bedienen und zumindest im Grundstudium gemeinsam ausbilden wird. Zudem setzen sich die Grubenwehren aktiver Bergwerke mitunter gleichermaßen zusammen. Captain des Teams war Vincent Klotzsche, Gas-Person Alexander Radünz, Map-Person Marlene Mühlbach, Medic Tobias Hörmann und Co-Captain Arno Forner. Darüber hinaus standen den Studierenden mit Prof. Mischo, Dipl.-Ing. Louis Schaarschmidt und Dipl.-Ing. Erik Farys gleich drei Trainer zur Verfügung, die bereits an vorangegangenen MERDs teilnehmen und wichtigen Input für die diesjährige Vorbereitung geben konnten. Schließlich führte man, im Hinblick auf den Wettkampf in den USA, auch mehrere Übungen mit aktiven Grubenwehren durch. Ein weiteres Novum war außerdem die Kommunikation im Trupp in Englisch zu halten und sich damit dem weiteren Teilnehmerfeld bestehend aus vier us-amerikanischen und vier kanadischen Teams sprachlich anzugleichen. Mit dieser Entscheidung wollte man den Juroren von Mine Safety and Health Administration (MSHA), National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH), hauptamtlichen Grubenwehren oder Rettungsdiensten einen noch tieferen Einblick in die internen Absprachen des Trupps während der jeweiligen Szenarien geben.

Das Team der TUBAF bei der Siegerehrung. Bild: ERCOSPLAN

Bekannt aus den zielgerichteten Ausbildungseinheiten im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ waren dagegen bereits die nordamerikanischen Regelwerke, welche sich bereits in der Trupp-Einteilung von den deutschen unterscheiden. Demnach übernimmt der Captain (Truppführer) die vorderste Position im Trupp, somit führt er diesen nicht nur operativ an. Er hält dabei die Verbindung zur Fresh-Air-Base (B-Stelle im Frischwetterbereich), und befiehlt natürlich auch alle Maßnahmen zur Abarbeitung des Einsatzauftrages. Gas- als auch Map-Person (Trupp-Mitglieder zur Gasmessung und mobilen Risswerkführung) unterstützen den Truppführer bei der Entscheidungsfindung durch Informationen zu Gaskonzentrationen in der Atmosphäre beziehungsweise zur Navigation durch den Grubenbau. Der Medic (Sanitäter) übernimmt die Erste Hilfe von Verletzten, indem er alle Rettungsmaßnahmen organisiert. An fünfter und letzter Stelle des Trupps befindet sich der Co-Captain (stellvertretender Truppführer), dieser übernimmt bei Ausfall des Captains die Führung.

Trupp-Aufstellung zur Vorbesprechung der Einsatzübung. Bild: Dipl.-Ing. Erik Farys

Der Wettkampf MERD und sein Ablauf

Der dreitägige Wettkampf MERD fand vom Dienstag, den 18.02.2025, bis zum Freitag, den 21.02.2025, an der Colorado School of Mines statt und setzte sich aus mehreren Disziplinen zusammen. Die Bergbauuniversität mit Sitz in Golden betreibt außerdem die Edgar Experimental Mine inmitten der Rocky Mountains in Idaho Springs. Der Erste Tag des Wettkampfes war ganz dem Training gewidmet und hatte zum Ziel die Teams mit den Gegebenheiten vor Ort und dem zur Verfügung gestellten Equipment vertraut zu machen. Die neun teilnehmenden Teams wurden in Gruppen aufgeteilt und durchliefen mehrere Stationen. Auf dem übertägigen Vorplatz der Edgar Mine wurden verschiedene Techniken und Hilfsmittel zum Abseilen von Personen zuerst theoretisch vorgestellt und anschließend praktisch ausprobiert. Hierbei wurden Teammitglieder über die Böschung der Halde abgeseilt und über ein Flaschenzugsystem wieder nach oben gezogen. Ebenfalls auf dem Vorplatz wurde die Brandbekämpfung mittels Handfeuerlöscher trainiert und es galt in Trupps von zwei Wehrmännern ein dieselbetriebenes Trainingsfeuer zu bekämpfen. Im übertägigen Klassenraum der Edgar Mine erhielten alle Teilnehmer einen kurzen Überblick zum amerikanischen Kreislaufatemgerät „Biopak“ und dessen Funktion. Als letzter Teil des Trainings wurde im untertägigen Klassenraum das IWT-Funkkommunikationssystem erklärt und durch die Teams praktisch angewandt. Dieses mobile System bietet die Möglichkeit im untertägigen Einsatz ein Funknetz aufzubauen und mit voranschreitender Erkundung weiterzuentwickeln.

Brandbekämpfung mittels Handfeuerlöscher durch Studenten der TUBAF. Bild: Dipl.-Ing. Erik Farys

Nach dem Training stand am ersten Wettkampftag die erste Disziplin für den Trupp bevor. Das „Maze“ ist ein Labyrinth in einem Grubenbau der Edgar Mine. Auf zwei Ebenen werden sehr enge Gänge simuliert. Zwischen den vielen Sackgassen muss sich der Trupp einen Weg zur oberen Ebene und dann aus dem Labyrinth hinaus bahnen. Die Aufgabe des Trupps bestand darin, dass Labyrinth vollständig zu erkunden und Gegenstände, welche während dieser Erkundung gefunden werden, aufzunehmen und an die Fresh Air Base weiterzuleiten. Da der gesamte Grubenbau stark vernebelt wurde, musste der Trupp geschlossen und mit besonderer Gründlichkeit vorgehen. Erschwerend kam hinzu, dass nach der Hälfte der Strecke eine Bewusstlosigkeit des Captains simuliert wurde und dieser nun vom Trupp über mehrere Ebenen sicher weitertransportiert, werden musste. Dies konnte nur durch die routinierte Zusammenarbeit des Trupps geschafft werden. Nachdem die erste Disziplin erfolgreich absolviert wurde, standen am selben Tag noch die schriftlichen Tests an. Jedes Teammitglied musste einen kurzen Test zu Themen der Ersten Hilfe ablegen. Darüber hinaus hatten die zwei ausgebildeten Gerätewarte einen Test zu den Kreislaufatemgeräten. Am zweiten Wettkampftag fuhr der Trupp nicht zur Edgar Experimental Mine, sondern machte sich auf den Weg zum Campus der Colorado School of Mines in Golden. Im EMI Drilling Laboratory fand das Medical Problem statt. Dabei geht es darum, als Team ein Massenverletztenszenario zu absolvieren. In diesem Szenario wurde ein Fahrzeug untertägig in einen Unfall verwickelt, wobei die sechs Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert wurden. Die Aufgabe des Trupps bestand darin, die Verletzten zu behandeln und für den Transport zum Krankenhaus vorzubereiten. Nach Zusammenstellen des benötigten medizinischen Equipments und einem kurzen Briefing des Teams rückte der Trupp vor. Zunächst wurden durch den Lead Medic alle sechs Verletzten entsprechend der Schwere ihrer Verletzung und der daraus resultierenden Dringlichkeit ihrer Behandlung triagiert. Die simulierten Verletzungen reichten von stressinduzierter Hysterie und Schürfwunden über offene Brüche an Armen und Beinen sowie Verbrennungen am ganzen Körper bis hin zu Wirbelsäulen- und tödlichen Verletzungen. Die einzelnen Trupp-Mitglieder übernahmen nun die weitere Behandlung der einzelnen Verletzten und versorgten diese, bis sie transportbereit waren. Nach der Übergabe aller Verletzten an die Jury war das Szenario beendet und es folgte die Auswertung. Neben dem Medical Problem stand für zwei Mitglieder des Trupps das Tech Problem an. Hierbei musste zum einen das Kreislaufatemgerät Dräger BG4 auf Fehler geprüft und einsatzfertig zusammengebaut werden und zum anderen Gas- und Wettermessungen durchgeführt werden und das Gasmessgerät auf Fehler überprüft werden. Beide Teammitglieder wurden zuvor im Dräger Schulungszentrum in Lübeck für das BG4 geschult und damit fachlich sehr gut vorbereitet. Für ein deutsches Team war es jedoch ungewohnt, dass diese Disziplin nicht in erster Linie auf Qualität, sondern insbesondere auch auf Zeit zu absolvieren war.

Am dritten und letzten Wettkampftag war der Trupp, aber auch die Fresh-Air Base, unter Tage gefordert. Unter scharfem Gerät musste in einer zweistündigen Übung ein simuliertes Einsatzszenario bewältigt werden. Der Einsatzauftrag beinhaltete die Rettung dreier vermisster Personen im nordwestlichen Teil der Grube infolge einer nicht näher klassifizierten Explosion. Nach kurzer Lagebesprechung wurde die umfangreiche Erkundung in nordwestliche Richtung begonnen. Aufgrund des entstandenen Rauches und nicht atembarer Atmosphäre wurde zwischenzeitlich die Sicherung der Truppmänner an einer Leine notwendig. Im Laufe der Erkundung konnte in einem Überhauen eine im Sicherungsgeschirr hängende bewusstlose Person gefunden werden. Sofort wurde eine Seilrettung eingeleitet, die verunfallte Person bis zur nächsten Ebene abgeseilt und medizinisch erstversorgt. Nachdem der Zustand der Person stabilisiert wurde und diese transportfertig auf dem Schleifkorb gesichert war konnte der Rückweg zur Fresh-Air Base angetreten werden. Hierbei musste der Schleifkorb ein weiteres Mal durch eine Rolle abgeseilt werden. Ganze 15 Sekunden vor Einsatzende wurde die Fresh-Air Base erreicht und die verletzte Person konnte erfolgreich übergeben werden. Das Team der TU Bergakademie Freiberg ging im gesamten Wettkampfgeschehen, insofern möglich, gemäß den deutschen Vorschriften und Leitlinien vor und wich dabei stellenweise von den US-amerikanischen Standards ab. Das Vorgehen und Knowhow des Freiberger Teams überzeugte die Jury dennoch in allen Bereichen, insbesondere beim Umgang mit verunfallten und dem bedachten Vorgehen im Trupp. Trotz der Unterschiede der US-amerikanischen und deutschen Systeme, konnte der dritte Platz im untertägigen Szenario und der dritte Platz in der Gesamtwertung belegt werden, was auf monatelanger universitärer Ausbildung und akribischem Selbststudium beruht. Zwar ist eine studentische Gruben- und Gasschutzwehr allein schon aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen kein im Ernstfall einsatzfähiges Rettungsinstrument, doch werden die zukünftigen Absolventen für das Berufsleben und ihre Verantwortung als Leitungspersonen sensibilisiert.

Vorbereitung des Verletzten für den anschließenden Transport. Bild: Prof. Helmut Mischo

Universitäre Lehre und Vertiefung in Arbeitsgemeinschaft

Die Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage bietet Studierenden mit Interesse an der Gefahrenabwehr in Grubenbetrieben drei besondere Lehrveranstaltungen an, die spannende und relevante Einblicke in das Grubenrettungswesen gewähren. Im Grundlagenmodul „Sicherheit und Rettungswerke in der Rohstoffindustrie“ erlernen die Teilnehmer zunächst theoretisches Wissen über rechtliche Grundlagen, effektives Risiko- und Krisenmanagement im Bergbau sowie Aufbau und Arbeitsweise von Rettungswerken und Gruben- bzw. Gasschutzwehren. Nach Abschluss dieses Moduls und nach Bestehen der Tauglichkeitsuntersuchung für Atemschutzgeräte der Klasse 3 (G 26.3) können die Studierenden am darauf aufbauenden Modul „Studentische Gruben- und Gasschutzwehr“ teilnehmen. Die dazugehörigen Unterrichtseinheiten teilen sich in theoretische Abschnitte sowie praktische Übungen auf dem Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ auf.

Studenten unter schwerem Atemschutz üben mit hydraulischem Rettungsgerät. Bild: Dipl.-Ing. Louis Schaarschmidt

Das Modul endet mit einer untertägigen Gewöhnungsübung unter Atemschutzgerät, bei der die Teilnehmer als Grubenwehrtrupp agieren. Zusätzlich wird jährlich eine Großübung durchgeführt, in deren Rahmen die Studenten bei einem simuliertem Schadensereignis über Tage die Funktionen eines Krisenstabes besetzen und auch die Technische Einsatzleitung übernehmen. Das zusätzliche Modul „Taktische Grubenwehrmedizin“ vermittelt theoretisches Wissen zur medizinisch-taktischen Rettung in untertägigen Einsatzsituationen. Veranlassung für dieses Modul sind die erheblichen Versorgungslücken, die sich bei der Rettung von Menschen unter Tage im Vergleich zu über Tage ergeben. Es wurde deshalb ein spezieller Behandlungsalgorithmus für Grubenwehren entwickelt, der unter den erschwerten Bedingungen und langen Rettungswegen Anwendung findet. Die theoretischen Grundlagen dieses Konzepts sind Bestandteil der Lehrveranstaltung.

Über den universitären Rahmen hinaus treffen sich Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen und Semester in der AG Grubenwehr, einer Arbeitsgemeinschaft des Studentenrates, um ihr Wissen weiter zu vertiefen. Die Treffen finden alle zwei Wochen am Donnerstagabend statt. In diesen Sitzungen bilden sich die rund 25 Mitglieder durch Vorträge, Trockenübungen über Tage und gegenseitigen Erfahrungsaustausch weiter. Regelmäßig werden grundlegende Erste-Hilfe-Techniken im Rahmen sogenannter Safety Moments eingeübt und durch größere Erste-Hilfe-Übungen ergänzt. Ebenso werden Kenntnisse in Brandbekämpfung, Funktechnik sowie Knotenkunde und Seiltechnik vermittelt, wobei Studierende mit zusätzlicher Ausbildung etwa bei Feuerwehr oder THW ihr Wissen weitergeben. Außerdem werden Exkursionen zu aktiven Gewinnungsbetrieben, Besucherbergwerken und Grubenrettungsstellen organisiert. Trotz begrenzter finanzieller Mittel und eingeschränkter Trainingsausrüstung der AG Grubenwehr ermöglichen Unterstützung durch Industriepartner, die Wirtschaft sowie die Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage regelmäßige untertägige Trainingsübungen. So können sich die Studierenden gezielt auf den alle zwei Jahre stattfindenden MERD-Wettkampf in den USA vorbereiten. Alle Studierenden, die dieses Jahr am Wettbewerb teilnahmen, sind Mitglieder der AG Grubenwehr.

Studentischer Grubenwehrtrupp der TUBAF vor einem Löschfahrzeug der K+S AG in Zielitz. Bild: Dipl.-Ing. Erik Farys

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung zum MERD-Wettkampf im Jahr 2025 gilt der Glückauf Clara Stiftung, der REDPATH DEILMANN GmbH, der Drägerwerk AG & Co. KGaA, der K+S Aktiengesellschaft, der Ercosplan Unternehmensgruppe, dem Verband Bergbau, Geologie und Umwelt e. V., der TS BAU GMBH, der Hermann Paus Maschinenfabrik GmbH, der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, der MSW-Chemie GmbH, der GEOMIN – Erzgebirgische Kalkwerke GmbH, der Knauf Gips KG, Markus Fischer sowie der TU Bergakademie Freiberg und dem Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V.

11. April 2023 – Patrick Reimann

Studentische Gruben- und Gasschutzwehr der TU Bergakademie Freiberg bei internationalem Wettbewerb erfolgreich

Beim internationalen Wettkampf studentischer Grubenwehren, dem Mine Emergency Response Development (MERD), an der Colorado School of Mines belegte das Team der TU Bergakademie Freiberg den zweiten von sieben Plätzen. Das theoretische Wissen und die praktischen Fähigkeiten stammen aus den Lehreinheiten der Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage, als auch der studentisch geführten AG Grubenwehr.

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30. November 2022 – Dominic Uwe Voland

Abschlussübung der Studentischen Grubenwehr

Am Donnerstag den 10.11.22 wurde eine große Abschlussübung des Moduls „Studentische Grubenwehr“ in Zusammenarbeit mit der Wismut GmbH veranstaltet, an der fünf Mitglieder der AG Grubenwehr teilgenommen haben. Diese Übung umfasste eine Einsatzlage, wie Sie eine berufliche Grubenwehr erleben könnte. Dazu wurden die Studenten mit Kreislauf-Atemschutzgeräten des Typs „AirElite 4h“ von MSA ausgestattet. Anstelle der normalerweise eingebauten Kaliumhyperoxid-Patronen, welche das ausgeatmete CO2 binden und Sauerstoff abgeben, wurden „Trainer“ verwendet. Diese Trainingsgeräte simulieren den Atemwiderstand wie bei Geräten mit KO2 Patronen, nehmen die Atemluft aber aus der Umgebung auf. Damit die Atemmasken bei der hohen Feuchtigkeit in der Grube nicht zu stark beschlagen, wurden diese mit einem speziellen, wasserabweisenden Mittel behandelt. Jedes Trupp Mitglied hatte spezielle Aufgaben wie beispielsweise Messung von Gasen, Navigation im Grubengebäude, medizinische Versorgung, Funken oder Trupp Führung. Diese Aufgaben wurden bereits in vorherigen Übungen erlernt sowie verinnerlicht und konnten nun angewendet werden. „Abschlussübung der Studentischen Grubenwehr“ weiterlesen

24. Juni 2022 – Dominic Uwe Voland

Weitere Kommunikations- und Transportübung unter Tage

Es fand bereits unsere 2. Kommunikations- und Transportübung von Verletzten mittels Schleifkorb in Zusammenarbeit mit Herrn Dipl. Ing. Schaarschmidt am 17. Juni statt. Dieses Semester folgen noch einige Übungen. Wir freuen uns sehr wieder diese Möglichkeit wahrnehmen zu können.

 

07. Juni 2022 – Dominic Uwe Voland

Übung unter Tage seit langem!

Am Freitag den 3.6.2022 konnten einige Mitglieder der AG Grubenwehr in Zusammenarbeit mit der Studentischen Gruben- und Gasschutzwehr eine Untertage-Übung nach Einfahrt über den Schacht „Alte Elisabeth“ durchführen. Thema waren unteranderem Kommunikation und Vorgehen im Trupp sowie das Retten von verunglückten Personen.

Gruppenfoto aller beteiligten Grubenwehrkameraden

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09. August 2018 – Lukas Manthey

Abschlussübung der Studentischen Grubenwehr

Erneut beenden 6 Mitglieder der AG Grubenwehr die Ausbildung zum Grubenwehrmannanwärter

Innerhalb der Ausbildung des Institutes wurde im Modul „Studentische Grubenwehr“ am heutigen Tag die Abschlussübung durchgeführt. Darin wurde erneut ein gesamter Trupp im praktischen, taktischen Vorgehen in einer Notfallsituation geprüft. Unter Atemanschluss und Notfallsimulation wurde im LFB der Ernstfall angenommen und die Strategie und Ausführung von einem tatsächlichen Grubenwehr Oberführer begleitet und bewertet. Aufgaben wie Orientierung, Kommunikation, Personensuche und Personenrettung wurden dabei durchgeführt.

Die Strecke ist eingenebelt, die Sicht äußerst eingeschränkt (c) Drees / TU Bergakademie Freiberg

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04. Juni 2018 – Lukas Manthey

Scharfe Atemschutzübung in Leipzig

Eine Übung, die bis zur Grenze der körperlichen Belastbarkeit führte

Im Rahmen des Moduls „Studentische Grubenwehr“ besuchten 8 Studenten sowie ein Mitarbeiter am Institut für Bergbau und Spezialtiefbau die Hauptstelle für das Grubenrettungswesen in Leipzig. Die Einrichtung wird von der BG RCI (Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie) geführt; so können in der dort befindlichen Übungsstrecke auch Übungen mit angelegtem Atemschutz geleitet und fachmännisch betreut werden.

Zu einer ebensolchen Übung traten wir in zwei Trupps an. Mit angelegtem BG4 musste ein Arbeitsauftrag mit vielen verschiedenen Einzelkomponenten erledigt werden. Dieser Parcour erforderte Orientierungsvermögen, Geschicklichkeit sowie hohe mentale und physische Fitness. Auch wenn uns zugesichert wurde, dass der ausgewählt Kurs nur eine einfache Variante darstellte, ging die Übung einem jeden Studenten an die Substanz. Für Viele war es die erste scharfe Übung unter Gerät. So kam es, dass aus Trupp 1 nach etwa der Hälfte der Zeit 1 Mann ausfiel; in Trupp 2 waren es sogar 3 Mann die rechtzeitig ihre Erschöpfung eingestanden haben. Mittlerweile ist aber einjeder wieder wohlauf. Die restlichen 5 Teilnehmer konnten die Übung unter äußerster Anstrengung und Transpiration bis zum Ende bestehen.

Die Ergebnisse aus der Übung sind dennoch vielseitig: Aus den Eindrücken ergeben sich einige Erkenntnisse. So wird in Zukunft eine andere Vorbereitung notwendig sein, und jedes Truppmitglied muss lernen, sich Kräfte einzuteilen und auf die körperliche Verfassung jeden einzelnen Gruppenmitgliedes besser zu achten. Vielleicht lag es ein etwas am Übermut oder Überschätzung, vielleicht auch etwas am Nichtkommunizieren oder Nichteingestehen des eigenen Ermüdungszustandes vor den Truppmitgliedern, vielleicht auch in Teilen an Führungsfehlern und vernachlässigter Rücksicht. Aber das sind alles Fehler, die am besten in einer Übung geschehen, und aus denen man in diesen Situationen am meisten lernt.

So war es sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir Studenten versuchen werden diese realistische Simulationsumgebung zu nutzen. Wir werden hoffentlich wiederkommen können, in Erfahrung reicher und mit optimierter Vorbereitung. Und dann sollte der Parcour in einem zweiten Anlauf schon deutlich einfacher fallen!

13. April 2018 – Lukas Manthey

Digitales Training

StuGru: verschiedene Übungsszenarien am Simulator

In enger Kooperation mit dem Modul „Studentische Grubenwehr“ fand heute die erste praktische Übung des Semesters statt. Dabei wurde erneut an Laptops mithilfe der Software des Instituts am Grubenwehrsimulator geübt. Zusammen in einem Raum konnten wir Studenten dabei Kommunikation und Bewegungsmuster vertiefen. Organisiert wurde die Übung durch den Verantwortlichen der Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage, Dipl.-Ing. Stefan Pötszsch. Unterstützt wird er dabei von dem Studenten und ehemaligen 1. Sprecher Johannes Drees.

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07. April 2017 – Lukas Manthey

Kommunikation unter Tage

Erste praktische Übung unter Tage, 07.04.SS17

Die erste praktische Übung in dem Modul „Studentische Grubenwehr“ (StudGru) für das Sommersemester 2017 wurde auf dem universtiätseigenen Lehr- und Forschungsbergwerk (LFB) Reiche Zeche gefahren. Vertieft wurde dabei der Ablauf des Atemschutzbefehls, die Kommunikation unter Tage sowie das Vorgehen im Trupp.

Aus den Erfahrungen und Eindrücken dieser Übung festigte sich der Beschluss, die AG Grubenwehr zu gründen.

Die Teilnehmer der Übung an der Rasenhängebank Reiche Zeche

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